Festakt zum Erwerb des Wilhelm Lehmbruck-Nachlasses

17. Januar 2009

Festakt zum Erwerb des Wilhelm Lehmbruck-Nachlasses / Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: „In einzigartiger Partnerschaft ist Großartiges gelungen“

„In einer einzigartigen Partnerschaft ist etwas Großartiges gelungen, das so schnell nicht wiederholbar ist: Heute treffen sich alle Partner, um den langen Weg mit einem Festakt zu beschließen.“ Mit diesen Worten hat Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff die gelungene Sicherung des Wilhelm Lehmbruck-Nachlasses für Duisburg und das Land Nordrhein-Westfalen gewürdigt.

Die Staatskanzlei teilt mit:

„In einer einzigartigen Partnerschaft ist etwas Großartiges gelungen, das so schnell nicht wiederholbar ist: Heute treffen sich alle Partner, um den langen Weg mit einem Festakt zu beschließen.“ Mit diesen Worten hat der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (17. Januar 2009) in Duisburg die gelungene Sicherung des Wilhelm Lehmbruck-Nachlasses für Duisburg und das Land Nordrhein-Westfalen gewürdigt. Gerade auch mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 gewänne Duisburg als Kulturstandort für die Zukunft. Dazu trügen auch das Museum Küppersmühle mit seiner geplanten Erweiterung, das neue DKM-Museum und der im Innenhafen entstehende Neubau des Landesarchivs bei.

Nach beinahe vierjährigen Verhandlungen war es gelungen, den umfangreichen Wilhelm Lehmbruck-Nachlass dauerhaft für Duisburg zu sichern. Aus dem künstlerischen Nachlass können 33 Skulpturen, 18 Gemälde, elf Pastelle, 819 Zeichnungen und 260 Druckgraphiken erworben werden. Diese Werke standen seit 1964 nur als Leihgaben der Familie Lehmbruck zur Verfügung und wurden von ihr 2005 der Stadt Duisburg, der Heimat des Künstlers, vorrangig und befristet zum Kauf angeboten. Der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff hatte den Erhalt des Nachlasses des Duisburger Künstlers Wilhelm Lehmbruck als "existentiell notwendig für die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum" begriffen und sich in besonderer Weise engagiert, indem er mit einer Anschubfinanzierung bereits im Jahr 2006 ein deutliches Signal setzte.

Unter der Moderation von Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Kulturstaatssekretär des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, und Karl Janssen, Kulturdezernent der Stadt Duisburg, wurde ein Public-Private-Partnership-Modell zur Finanzierung entwickelt. Am Erwerb beteiligen sich der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kulturstiftung der Länder, das Land Nordrhein-Westfalen und die Kunststiftung NRW zusammen mit sechs Millionen Euro, die Stadt Duisburg mit fünf Millionen Euro und drei Großunternehmen der Duisburger Wirtschaft: Franz Haniel & Cie. GmbH, Klöckner & Co AG sowie ThyssenKrupp Steel AG mit vier Millionen Euro. Die Erbengemeinschaft Lehmbruck hat ihrerseits einen großzügigen Preisnachlass gewährt.

 

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