Fernuniversität soll zum Vorreiter für innovative Lern- und Studienmodelle werden

5. Mai 2009

Fernuniversität Hagen soll zum bundesweiten Vorreiter für innovative Lern- und Studienmodelle werden / Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart stellt Konzept für Forschungsinstitut „ITeL“ vor

Innovationsminister Andreas Pinkwart hat ein Zukunftskonzept vorgestellt, um neue Studienmodelle für Nordrhein-Westfalens Hochschulen zu entwickeln. Die Fernuniversität Hagen habe bereits erfolgreich ein einzigartiges Modell für zeit- und ortsunabhängige Studiengänge etabliert. Sie solle zu einem bundesweiten Vorreiter in der Hochschulforschung werden, sagte der Minister.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat in Düsseldorf ein Zukunftskonzept vorgestellt, um neue Studienmodelle für Nordrhein-Westfalens Hochschulen zu entwickeln. „Die Fernuniversität Hagen hat bereits erfolgreich ein einzigartiges Modell für zeit- und ortsunabhängige Studiengänge etabliert. Dieses Wissen soll nun vor Ort genutzt werden, um nach innovativen Lern- und Studienmodelle für die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zu forschen. Die Fernuniversität soll damit zu einem bundesweiten Vorreiter in der Hochschulforschung werden“, sagte Innovationsminister Pinkwart im Anschluss an die heutige Kabinettssitzung.

Im Mittelpunkt steht der Aufbau des „Institute for Technology enhanced Learning“ (ITeL), für den bis zum Jahr 2019 rund 13 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Das Institut ist für die Beteiligung weiterer Hochschulen offen, so dass hier Erfahrung und Wissen gebündelt wer­den können, die auch den Präsenzhochschulen zu Gute kommen.

Ziel des Forschungsinstituts ist es, durch digitale Lern- (e-Learning) und Lehrmethoden (e-Teaching) das Studium außerhalb des Hörsaals zu vereinfachen. Dadurch können die Präsenzlehre entlastet, weitere Studienkapazitäten geschaffen und neue Zielgruppen für ein Studium erreicht werden. Gerade für Berufstätige ergeben sich aus den digitalen Lehrangeboten neue Möglichkeiten zu einem begleitenden Studium, auch Studium und Familie werden besser vereinbar.

„Digitale Lehr- und Lehrmethoden unterstützen uns dabei, beste Bedin­gungen für alle Studiensituationen zu ermöglichen. Dies ist umso wich­tiger, da in den kommenden Jahren in Nordrhein-Westfalen 90.000 zu­sätzliche Studienanfänger erwartet werden“, so Pinkwart weiter. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des renommierten Tübinger Professors Friedrich Hesse hatte die Möglichkeiten von elektronischen Lernszenarien in Nordrhein-Westfalen begutachtet und vorgeschlagen, die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich weiter voranzutreiben, um auf diese Weise neue Studienmodelle zu schaffen.

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