Jahrestag: 50 Jahre deutsch-griechisches Abwerbeabkommen

2. Mai 2010

Feierstunde zum deutsch-griechischen Anwerberabkommen mit dem griechischen Parlamentspräsidenten Philippos Petsalnikos / Minister Armin Laschet: „Leistung der damaligen ‚Gastarbeiter’ für die deutsche Wirtschaft anerkennen“

Anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-griechischen Anwerbeabkommens dankte Integrationsminister Laschet "den griechischen Männern und Frauen, die ab 1960 nach Deutschland ge­kommen sind und dieses Land zum Guten verändert haben".

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Philippos Petsalnikos, Präsident des griechischen Parlaments, sprach heute (2. Mai 2010) im Rahmen der Feierstunde zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-griechischen Anwerbeabkommens im alten Plenarsaal in Bonn. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wurde von Integrationsminister Armin Laschet unterstützt. "Ganz herzlich danken möchte ich heute all den griechischen Männern und Frauen, die ab 1960 nach Deutschland gekommen sind und dieses Land zum Guten verändert haben", sagte Minister Laschet.

"Es ist mir angesichts der großen Herausforderung vor der Griechenland aktuell steht, besonders wichtig, an die Leistung der damaligen 'Gastarbeiter' für die deutsche Wirtschaft zu erinnern. Deutschland und Griechenland sind heute eng verbunden, wirtschaftlich, kulturell und menschlich. Auf dieses Miteinander können wir heute, 50 Jahre nach Beginn der griechischen Zuwanderung stolz sein", betonte Laschet.

Griechenland war nach Italien und Spanien das dritte Land, mit dem Deutschland Verträge zur Anwerbung von Arbeitskräften schloss. Nordrhein-Westfalen und das Ruhrgebiet wurden zu Zentren der griechischen Zuwanderung. Jeder dritte Grieche in Deutschland lebt in Nordrhein-Westfalen. Laschet betonte, dass Deutschland es seinen Zuwanderern nicht leicht gemacht hat. Er würdigte die Rolle der Gewerkschaften für die Integration in das Arbeitsleben und die Sozialarbeit des Diakonischen Werkes, das den Griechen bis heute eng verbunden ist.

"Nichts aber hat den Griechinnen und Griechen mehr geholfen als ihre eigene Einsatzbereitschaft, ihr Fleiß und ihr Wille, es zu schaffen", so Laschet. "Heute können wir mit Fug und Recht von der griechischen Zuwanderung und Integration als einer beeindruckenden Aufstiegs- und Erfolgsgeschichte sprechen."

Eine jüngst vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge veröffentlichte Studie bestätigt die gute Integrationsbilanz der Griechen. Minister Laschet: "Ganz wichtig ist für mich, dass fast 50 Prozent Griechinnen und Griechen in Deutschland eine höhere Schulbildung erreicht haben als ihre Eltern. Es hat also in sehr vielen Fällen einen wirklichen Bildungsaufstieg gegeben und verbunden damit, die Chance auf eine berufliche Karriere."

Die Feierstunde zum 50. Jahrestag des deutsch-griechischen Anwerbeabkommens fand im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages statt. Veranstaltet wurde sie gemeinschaftlich von der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung (DHW), dem Verband der Griechischen Gemeinden in Deutschland und der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

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