Fast 1.000 Selbstanzeigen in NRW allein im Februar / Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern steigen auf Rekordwert

7. März 2014

Fast 1.000 Selbstanzeigen in NRW allein im Februar / Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern steigen auf Rekordwert

Im Februar ist die Zahl der Selbstanzeigen in Nordrhein-Westfalen erneut auf einen Rekordwert gestiegen. Insgesamt 956 Bürgerinnen und Bürger zeigten sich wegen Steuerhinterziehung mit Bezug zur Schweiz selbst an. Im Vorjahresmonat waren es 214. Damit liegt die Gesamtzahl der Eingaben seit Beginn des Jahres 2010 bei 13.754. In den ersten beiden Monaten des Jahres gab es in NRW 1.739 Selbstanzeigen – viereinhalb mal so viel, wie in den ersten beiden Monaten des Vorjahres. „Die aktuellen Zahlen lassen auf ein in dieser Größenordnung nicht vermutetes Ausmaß an Steuerbetrug in der Mitte der Gesellschaft schließen, das noch lange nicht ausgeleuchtet ist“, sagte Finanzminister Norbert Walter-Borjans.

Das Finanzministerium teilt mit:

Im Februar ist die Zahl der Selbstanzeigen in Nordrhein-Westfalen erneut auf einen Rekordwert gestiegen. Insgesamt 956 Bürgerinnen und Bürger zeigten sich wegen Steuerhinterziehung mit Bezug zur Schweiz selbst an. Im Vorjahresmonat waren es 214. Damit liegt die Gesamtzahl der Eingaben seit Beginn des Jahres 2010 bei 13.754. In den ersten beiden Monaten des Jahres gab es in NRW 1.739 Selbstanzeigen – viereinhalb mal so viel, wie in den ersten beiden Monaten des Vorjahres.

„Die aktuellen Zahlen lassen auf ein in dieser Größenordnung nicht vermutetes Ausmaß an Steuerbetrug in der Mitte der Gesellschaft schließen, das noch lange nicht ausgeleuchtet ist“, sagte Finanzminister Norbert Walter-Borjans. „Mittlerweile versteht aber offenbar eine wachsende Zahl von Steuerhinterziehern, dass die Steuerbehörden nicht länger bereit sind hinzunehmen, wenn sich eine selbstgerechte Gruppe von Tätern zu Lasten der Ehrlichen an der angemessenen Mitfinanzierung öffentlicher Aufgaben vorbeizumogeln versucht. Steuergerechtigkeit fängt damit an, dass wir sicherstellen, dass alle die Steuergesetze einhalten.“

Die Furcht vor der Entdeckung ist nach Überzeugung des Ministers das wichtigste Motiv für eine Selbstanzeige. „Wir werden weiterhin die uns zur Verfügung stehenden legalen Möglichkeiten nutzen, um Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Dazu gehört auch der Ankauf von Datenträgern“, sagte der Minister. „Unser wichtigstes Ziel bleibt aber ein flächendeckender automatischer Informationsaustausch zwischen Banken und Steuerbehörden. Dann können wir auch auf Steuer-CDs verzichten – weil darauf dann nichts mehr Wissenswertes zu finden sein wird.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.fm.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Finanzministeriums, Telefon 0211 4972-5004.

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