Familienunterstützung durch haushaltsnahe Dienstleistungen

9. September 2009

Familienunterstützung durch haushaltsnahe Dienstleistungen - Minister Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zum Familienland Nummer 1“

Im Rahmen des Fachkongresses „Worauf Familien sich verlassen kön­nen - Dienstleistungen für den Haushalt“ wurden heute in Anwesenheit der Staatssekretärin des Familienministeriums, Dr. Marion Gierden-Jülich, in Bielefeld von einem Aktionsbündnis aus 15 Dachorganisationen aus Wirtschaft, Gewerkschaften, freier Wohl­fahrtspflege, Kommunalen Spitzenverbänden, Familienorganisationen, dem Landessportbund und der Bertelsmann Stiftung Empfehlungen für familienunterstützende haushaltsnahe Dienstleistungen präsentiert.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Im Rahmen des Fachkongresses „Worauf Familien sich verlassen kön­nen - Dienstleistungen für den Haushalt“ wurden heute (9. September 2009) in Anwesenheit der Staatssekretärin des Familienministeriums, Dr. Marion Gierden-Jülich, in Bielefeld von einem Aktionsbündnis aus 15 Dachorganisationen aus Wirtschaft, Gewerkschaften, freier Wohl­fahrtspflege, Kommunalen Spitzenverbänden, Familienorganisationen, dem Landessportbund und der Bertelsmann Stiftung Empfehlungen für familienunterstützende haushaltsnahe Dienstleistungen präsentiert.

Das Aktionsbündnis weist darauf hin, dass Familienleben allzu oft durch Zeitknappheit geprägt sei. Familienminister Armin Laschet erklärte dazu: „Häufig müssen Berufstätigkeit, Kinderbetreuung und die Sorge um hilfebedürftige hochaltrige Angehörige unter einen Hut gebracht werden. Familien fühlen sich dann leicht überfordert. Sie brauchen eine leicht zugängliche Unterstützungsstruktur."

Das Aktionsbündnis sieht die Notwendigkeit, haushaltsnahe Dienstleis­tungen so anzubieten, das sie einen einfachen Zugang, einen ange­messen Preis und eine gute Qualität haben.

Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat das Familienministerium bereits Mindestanforderungen an haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen erarbeitet, die im Hinblick auf die Bedürfnisse von Familien angepasst werden. Dienste, die nach den Anforderungen arbeiten, werden in eine Datenbank der Verbraucherzentrale aufgenommen und können von dort abgerufen werden.

Im Rahmen des Fachkongresses wurde ein breites Spektrum von Ideen und Angeboten für familienunterstützende haushaltsnahe Dienstleistun­gen vorgestellt.

„Es ist beeindruckend, mit wie viel Kreativität Anbieter bereits dafür sorgen, dass Familien alltagsnah entlastet werden. Und zwar auch solche Familien, die über ein geringes Einkommen verfügen", sagte Laschet. Einige Projekte nähmen die Qualifizierung der Dienstleistenden in ihr Aufgabenprofil mit auf und würden ihnen damit bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt verschaffen.

Erprobte neue Kooperationsformen und Vernetzungsstrukturen wurden in den Themeninseln „Angebotsstrukturen und Qualitätssicherung", „Information und Marketingstrategien" und "Lokale Koordinierung" einem breiten Fachpublikum zugänglich gemacht und können landesweit ge­nutzt werden.

„Für diese Angebote brauchen wir viele Verbündete, die an einem Strang ziehen", so der Minister. „Ich appelliere an die Kommunen, die Koordination des Angebots von haushaltsnahen Dienstleistungen in ihre strategische Planung für eine familiengerechte Kommune aufzunehmen, damit Familien eine verlässliche Unterstützung in ihrem Alltag erhalten."

Die auf dem Fachkongress präsentierten 23 Projekte gehen unter an­derem auf Vorschläge der Bündnispartner zurück. Die Beispiele guter Praxis kommen sowohl aus kleineren Gemeinden als auch aus größeren Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen. Vertreten sind folgende Kreise und Städte: Kreis Aachen (zwei Projekte), Kreis Düren (ein Projekt), Kreis Mettmann (ein Projekt), Düsseldorf (ein Projekt), Wuppertal (ein Projekt), Münster (vier Projekte), Kreis Borken (ein Pro­jekt), Kreis Olpe (ein Projekt), Ennepe-Ruhr-Kreis/ Bochum/ Dortmund/ Herne/ Witten (vier Projekte).

Überregionale Initiativen, wie beispielsweise die Online-Datenbank der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. und die PukBörse auf der Insel Rügen vervollständigen die Liste der vorgestellten Maßnah­men.

„Diese Projekte beweisen, dass es in vielen Regionen bereits hervorra­gende Initiativen gibt. Nicht jeder muss das Rad neu erfinden, sondern kann sich beim anderen etwas abschauen", sagte Minister Laschet. Er sei stolz darauf, dass mit dieser Veranstaltung ein weiterer Schritt auf dem Weg, Nordrhein-Westfalen zum kinder- und familienfreundlichsten Bundesland zu entwickeln, getan werde, so der Minister abschließend.

Ein Gesamt-Überblick über die Projekte auf dem Projektmarkt, sowie detaillierte Informationen über die Projekte und Ansprechpersonen stehen im Internet unter www.familie-in-nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211/8618-4338.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.