Familienministerin Ute Schäfer: Landesregierung unterstützt mit ihren familienpolitischen Schwerpunkten die Forderungen von Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften

26. Oktober 2010

Familienministerin Ute Schäfer: Landesregierung unterstützt mit ihren familienpolitischen Schwerpunkten die Forderungen von Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften

Familienministerin Ute Schäfer hat Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften ihre Unterstützung von präventiven Maßnahmen zur Bekämpfung von Kinderarmut zugesagt. „Investitionen für Familien, Kinder und Jugendliche sind ein zentraler Schwerpunkt des Regierungsprogramms der Landesregierung.

Düsseldorf, 25. Oktober 2010. Familienministerin Ute Schäfer hat Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften ihre Unterstützung von präventiven Maßnahmen zur Bekämpfung von Kinderarmut zugesagt. „Investitionen für Familien, Kinder und Jugendliche sind ein zentraler Schwerpunkt des Regierungsprogramms der Landesregierung. Dabei steht die Bekämpfung von sozialen Benachteiligungen ganz oben auf der Agenda. Deshalb wollen wir mehr Mittel als bisher für Bildung, Prävention sowie die Kinder- und Jugendsozialarbeit zur Verfügung stellen“, erklärte Schäfer.

Soziale Benachteiligung beginne bereits mit der Geburt. Umso wichtiger seien gleiche Bildungschancen von Anfang an. „Wenn wir allen Kindern die gleichen Chancen eröffnen wollen, muss Bildung beitragsfrei sein. Das gilt auch für die frühkindliche Bildung. Deshalb werden wir die Elternbeitragsfreiheit in Nordrhein-Westfalen für die Kindertageseinrichtungen schrittweise einführen. Beginnen wollen wir im kommenden Sommer mit dem letzten Jahr vor der Einschulung“, sagte die Ministerin.  

Dass die Kluft zwischen armen und reichen Kindern und Jugendlichen immer größer werde, habe auch die aktuelle Shell-Studie deutlich gemacht. „Wir sind im Begriff, ein Fünftel der jungen Generation zu verlieren. Das kann uns nicht gleichgültig lassen. Wir müssen diese jungen Menschen aus dem Abseits zurückholen. Die Schalthebel dafür liegen  allerdings nicht nur in der Schule, sondern gerade auch an den Orten außerschulischer Bildung. Deshalb wollen wir den Kinder- und Jugendförderplan um  rund 20 Millionen Euro (25 Prozent) aufstocken. Damit werden wir künftig 100 Millionen Euro in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen investieren“, so Schäfer.

Darüber hinaus kündigte die Ministerin den Ausbau von niedrigschwelligen Angeboten in der Familienbildung, Familienberatung und den Familienzentren an. „Wir wollen die Familienbildung stärken und unter anderem allen Eltern eines neugeborenen Kindes den kostenlosen Besuch eines Kurses der Familienbildung ermöglichen“, erklärte Schäfer.

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