Fakten statt Stimmungen

15. Dezember 2009

Fakten statt Stimmungen / Ohne moderne Kraftwerkstechnologie aus Nordrhein-Westfalen sind globale Klimaschutzziele nicht zu erreichen

Anläßlich der Pressekonferenz der NRW-Klimaallianz und mit Blick auf die Bedeutung der klimapolitischen Debatte dieser Tage rät das Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie zur Sachlichkeit in der Debatte.

Zur Pressekonferenz der NRW-Klimaallianz am 15. Dezember 2009 teilt der Pressesprecher des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie mit:

„Mit Blick auf die Bedeutung der klimapolitischen Debatte dieser Tage ist allen Beteiligten nur zur strikten Sachlichkeit zu raten.

Tatsache ist, dass nicht eines der bisher verfolgten klimapolitischen Ziele aufgegeben wird, es geht lediglich um die Vermeidung von Doppelregelung. Weiter gilt: Sowohl der effiziente Umgang mit Energie, der Einsatz regenerativer Energien, die Kraft-Wärme-Koppelung wie auch die Bedeutung wirtschaftliche ein-setzbarer, heimischer Energieträger waren, sind und bleiben energiepolitisch vorrangige Ziele der Landesregierung. Das regelt der Landesentwicklungsplan abschließend und ausreichend. Doppelregelungen sind nach Auffassung aller Fachleute lediglich plakativ, ansonsten ohne Bedeutung. Darauf wird seit Jahren hingewiesen, das hat auch noch mal die entsprechende Anhörung im Landtag ergeben.

Die Landesregierung wird alles tun, um ihre ambitionierten energie- und klima-politischen Ziele umzusetzen. Danach sollen bis 2020 rund 81 Mio. Tonnen Co2 in Nordhein-Westfalen gegenüber 2005 eingespart werden. Den größten Beitrag dazu leistet die Erneuerung des Kraftwerkparks mit allein 30 Mio. Tonnen bis 2020 gegenüber 2005. Die Kraftwerksmodernisierung ist damit zwingend erforderlich, wenn dieses ehrgeizige Klimaschutzprogramm umgesetzt werden soll. Das gilt auch für die globale Entwicklung: Mit moderner Kraftwerkstechnologie aus Nordrhein-Westfalen lassen sich die weltweiten CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken um bis zu 40 Prozent senken. Deshalb empfehlen Klimaexperten die globale Modernisierung von Kraftwerken.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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