Expertenkreis zur Prävention von Amokläufen konstituiert

4. Mai 2009

Expertenkreis zur Prävention von Amokläufen konstituiert

Heute hat im Düsseldorfer Schulministerium die erste Sitzung des Expertenkreises zur Prävention von Amokläufen stattgefunden. Schulministerin Barbara Sommer hatte diesen Expertenkreis nach dem Amoklauf von Winnenden einberufen, um die dortigen Vorkommnisse zu analysieren und zu überprüfen, welche Konsequenzen gezogen werden können.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Heute (4. Mai 2009) hat im Düsseldorfer Schulministerium die erste Sitzung des Expertenkreises zur Prävention von Amokläufen stattgefunden. Schulministerin Barbara Sommer hatte diesen Expertenkreis nach dem Amoklauf von Winnenden einberufen, um die dortigen Vorkommnisse zu analysieren und zu überprüfen, welche Konsequenzen gezogen werden können. Mitglieder der Expertengruppe sind neben den Krisenexperten des Schulministeriums rund 50 Vertreter von Schülern, Schulleitungen, kommunalen Verbänden, Polizei, Schulpsychologie, Jugendpsychiatrie, Wissenschaft und der im Landtag vertretenen Fraktionen.

„Im Zentrum der Überlegungen steht die Frage: Was können wir aus Winnenden lernen? Wir wollen den Amoklauf intensiv aufarbeiten und daraus mögliche Konsequenzen erarbeiten. Es ist unser gemeinsames Ziel, zeitnah ein Maßnahmenpaket zu schnüren, das unseren Schulen mehr Sicherheit gibt", erklärte Schulministerin Barbara Sommer.

Die Ministerin dankte den Partnern für die vertrauensvolle Zusammen­arbeit. Bereits nach dem Amoklauf von Emsdetten hatte die Landesre­gierung zahlreiche Konsequenzen gezogen. Hierzu gehörte der Ausbau der Gewaltprävention, die verstärkte Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und Polizei, die Erarbeitung eines Notfallordners, die Einstellung zusätzlicher Schulpsychologen sowie die Etablierung des Netzwerks Krisenintervention.

Nach einer rund dreistündigen Bestandsaufnahme durch den Experten­kreis sollen nun in einer kleineren Arbeitsgruppe Vorschläge für konkrete Maßnahmen erarbeitet werden. Diese Vorschläge sollen noch vor den Sommerferien mit dem Expertenkreis diskutiert werden.

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