Experten informieren über rechtliche Betreuung bei Krankheit

1. September 2009

Experten informieren über rechtliche Betreuung bei Krankheit und Behinderung / Ratschläge per Telefon für Angehörige und Betroffene am Donnerstag, 3. September 2009, von 15.00 bis 16.30 Uhr / Schicksalsschläge kommen plötzlich / Eine Vorsorgevollmacht hil

Zum pflegenden Angehörigen kann man schneller werden als man glaubt: Hirnschaden nach Unfall, Wachkoma – wie geht es jetzt weiter? Auch Fälle von Altersdemenz nehmen zu. Was mache ich, wenn der Vater oder die Mutter nicht mehr in der Lage sind, ihre Dinge zu regeln, sich nicht mehr zurechtfinden?

Das Justizministerium teilt mit:

Zum pflegenden Angehörigen kann man schneller werden als man glaubt: Hirnschaden nach Unfall, Wachkoma – wie geht es jetzt weiter? Auch Fälle von Altersdemenz nehmen zu. Was mache ich, wenn der Vater oder die Mutter nicht mehr in der Lage sind, ihre Dinge zu regeln, sich nicht mehr zurechtfinden?

Dagegen kann man sich nicht wappnen. Aber man kann mit geringer Mühe eine Sicherung einbauen. Mit einer Vorsorgevollmacht bestimme ich in gesunden Tagen, wer meine rechtlichen Interessen an meiner Stelle wahrnimmt, wenn ich selbst nicht mehr dazu in der Lage bin.

Denn was passiert eigentlich, wenn die rechtliche Handlungsfähigkeit durch Unfall, Krankheit oder Behinderung eingeschränkt wird? Wer übernimmt dann die Rechtsgeschäfte?

Wenn ein Mensch zum Betreuungsfall wird, gilt es, seine Interessen bestmöglich zu vertreten. Mit dieser Aufgabe sind im gesundheitlichen Notfall allerdings nicht, wie häufig vermutet, automatisch die Angehöri­gen betraut. Daher sollte jeder Bürger die rechtliche Vertretung nach Unfall oder Krankheit schon in gesunden Zeiten mit einer Vorsorgevoll­macht regeln. Bei der Abfassung einer solchen Vollmacht sind wichtige Aspekte und Besonderheiten zu beachten. Denn damit erhält eine Ver­trauensperson die Berechtigung, in bestimmten Aufgabenbereichen rechtliche Erklärungen abzugeben. So kann der wirkliche Wille des Vollmachtgebers umgesetzt werden.

Über die Möglichkeiten der Vorsorge und zu allen Fragen rund um das Betreuungsrecht informieren am Donnerstag, den 3. September  2009, Experten aus der Justiz. In der Zeit von 15.00 bis 16.30 Uhr können Be­troffene und Angehörige direkt Fragen stellen: per Telefon unter 0180 3 100 212 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Die Experten beantworten jeweils am ersten Donnerstag im Monat in der Zeit von 15.00 bis 16.30 Uhr Fragen zur Vorsorgevollmacht und zum Betreuungsrecht.

Weitere Informationen zum Thema sind auch im Bürgerservice des Jus­tizportals www.justiz.nrw.de eingestellt. Über Call NRW kann zudem eine kostenlose Informationsbroschüre des Justizministeriums mit dem Muster einer „Vorsorgevollmacht“ bestellt werden: Call NRW ist immer montags bis freitags zwischen 8.00 und 18.00 Uhr erreichbar.

Call NRW (allgemeiner Bürgerservice): 0180 3 100 110
Fragen zum Recht: 0180 3 100 212
(jeweils 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer)

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Ulrich Hermanski, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

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