European Energy Award 2009 für weitere 15 Kommunen

11. November 2009

European Energy Award 2009: Weitere 15 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet / Landesweit nehmen 100 am Verfahren teil / Ministerin Christa Thoben: „Award ist ein Markenzeichen im Klimaschutz“

Nordrhein-Westfalen ist jetzt Spitzenreiter beim European Energy Award. Wirtschaftsministerin Christa Thoben konnte heute in Bochum 15 weitere Kommunen auszeichnen – und landesweit sind es nun 100 Städte und Gemeinden, die an diesem auf­wendigen Qualitätsmanagement und Zertifizierungsverfahren mit der EnergieAgentur.NRW teilnehmen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Nordrhein-Westfalen ist jetzt Spitzenreiter beim European Energy Award. Wirtschaftsministerin Christa Thoben konnte heute (11. November 2009) in Bochum 15 weitere Kommunen auszeichnen – und landesweit sind es nun 100 Städte und Gemeinden, die an diesem auf­wendigen Qualitätsmanagement und Zertifizierungsverfahren mit der EnergieAgentur.NRW teilnehmen. „Inzwischen lebt jeder fünfte Einwoh­ner Nordrhein-Westfalens in einer Kommune, die sich in besonderer Weise um Nachhaltigkeit bemüht. Der European Energy Award gilt heute als Markenzeichen für Klimaschutz“, so die Ministerin.

Seit Durchführung des European Energy Award (EEA) wurden in Nord­rhein-Westfalen noch nie so viele Kommunen geehrt wie 2009. Ausge­zeichnet wurden die Kommunen Bochum, Brakel, Ostbevern, Münster (jeweils EEA in Gold), Altenberge, Blomberg, Bocholt, Harsewinkel, Iserlohn, Neuss, Oberhausen, Rheine, Saerbeck, Solingen und Verl.

„Alle Kommunen werden für ihre ganzheitlichen Klimaschutzstrategien und ihr kontinuierliches Engagement zertifiziert“, so Ministerin Thoben. Die Aktivitäten und Projekte sind dabei zahlreich und so vielfältig wie die Kommunen selbst: Solingen setzt beispielsweise auf Kraft-Wärme-Kopplung in der Siedlung Weeger Hof, Saerbeck erntet im großen Stil Solarenergie auf den Dächern seiner Schulen, Ostbevern nutzt Biogas für die Energieversorgung des örtlichen Schwimmbads und Rheine ini­tiierte ein Schulprojekt „Umwelt mit Zukunft“: Das Berufskolleg Rheine wurde sogar beim Wettbewerb „Jugend forscht“ ausgezeichnet.

Seit Bestehen des Programms wurden 44 Kommunen als erfolgreiche EEA-Teilnehmer ausgezeichnet.  „Vor allem in den vergangenen zwei Jahren, seit die Abwicklung bei der EnergieAgentur.NRW angesiedelt ist, erfreut sich der EEA steigender Beliebtheit. Allein in diesem Zeit­raum konnten 60 weitere Kommunen gewonnen werden“, erklärte Ministerin Thoben.

Rund ein Viertel der nordrhein-westfälischen Kommunen nimmt inzwi­schen an diesem europaweiten Zertifizierungsverfahren teil. Damit liegt Nordrhein-Westfalen nicht nur im nationalen Vergleich mit Vorsprung an der Spitze (gefolgt von Baden-Württemberg mit 40 Kommunen), son­dern mischt auch im europäischen Vergleich ganz vorne mit. Lediglich die Schweiz – seit 20 Jahren beim EEA aktiv – hat mit 187 Städten und Gemeinden mehr Teilnehmer aufzuweisen. Allen voran Münster, das ein Audit-Ergebnis von 84 Prozent erreichte. Damit liegt Münster auf Platz 1 in Deutschland und unter den ersten zehn Kommunen in Europa.

Auch für das kommende Jahr rechnet die EnergieAgentur.NRW mit steigenden Teilnehmerzahlen. „Der European Energy Award ist zum einen ein hilfreiches Instrument für die Kommunen, ihre Bemühungen um Klimaschutz zu systematisieren, zum anderen ist er inzwischen deutsch-landweit längst zum Markenzeichen für die Qualität des Lebensraums Stadt geworden“, erläutert Jochem Pferdehirt, Projektleiter bei der EnergieAgentur.NRW. Zudem wird ab 2010 die Teilnahme am European Energy Award erst­mals auch für Kreise möglich sein. In Nordrhein-Westfalen haben der Rheinisch-Bergische Kreis, der Kreis Gütersloh sowie der Kreis Waren­dorf die Pilotphase erfolgreich abgeschlossen.

Die EnergieAgentur.NRW organisiert im Auftrag des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums das Qualitätsmanagementverfahren „Eu­ropean Energy Award“ für Nordrhein-Westfalen. Der European Energy Award ist zugleich ein europaweites Zertifizierungssystem, bei dem die Klimaschutz-Aktivitäten der Kommunen bewertet werden. Weitere Informationen zu ausgewählten Energieeffizienz-Projekten der ausgezeichneten Kommunen unter: www.EnergieAgentur.NRW.de

Rückfragen der Redaktionen:
Dr. Joachim Frielingsdorf, Pressesprecher EnergieAgentur.NRW;
Kasinostr.19-21, 42103 Wuppertal; 0202/24552-19; 0172 2616577
www.nrw-spart-energie.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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