Europaministerin gibt Förderprojekte zur Europawoche 2015 bekannt

6. März 2015

Europaministerin gibt Förderprojekte zur Europawoche 2015 bekannt

Im Rahmen des Wettbewerbs „Europawoche 2015“ hat Europaministerin Angelica Schwall-Düren 45 Projekte von Schulen, Städten, Vereinen und Organisationen bekanntgegeben, die anlässlich der Europawoche vom 2. bis zum 10. Mai 2015 eine Förderung aus Landesmitteln erhalten. Von 58 eingegangenen Projektvorschlägen wurden die 45 Projekte ausgewählt, die mit einer Fördersumme von insgesamt rund 72.000 Euro gefördert werden.

 
Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Im Rahmen des Wettbewerbs „Europawoche 2015“ hat Europaministerin Angelica Schwall-Düren 45 Projekte von Schulen, Städten, Vereinen und Organisationen bekanntgegeben, die anlässlich der Europawoche vom 2. bis zum 10. Mai 2015 eine Förderung aus Landesmitteln erhalten. Von 58 eingegangenen Projektvorschlägen wurden die 45 Projekte ausgewählt, die mit einer Fördersumme von insgesamt rund 72.000 Euro gefördert werden. Ministerin Schwall-Düren: „Ich habe mich sehr gefreut, dass in diesem Jahr viele Veranstaltungen stattfinden, die sich mit dem Thema Migration und Flüchtlinge‘ befassen und sich vor allem dem kulturellen Austausch und dem Abbau von Ressentiments widmen. Insgesamt bin ich beeindruckt von der Vielfalt und der Bandbreite, die in den geförderten Projekten deutlich wird. Dies zeigt, dass der europäische Gedanke vor Ort verankert ist.“
 
Die Ministerin hatte im Dezember 2014 alle Vereine, Kommunen, Kammern, Verbände, Schulen, Hochschulen und andere Institutionen in Nordrhein-Westfalen zur Teilnahme an dem Wettbewerb „Europawoche 2015“ aufgerufen, der unter dem Themenschwerpunkt „Europäisches Jahr der Entwicklung“ steht. Inhaltlich sind die Projekte breit gestreut, sie reichen von Schulprojekten über Städtepartnerschafts-Vereinba­rungen bis zu Sport- und Informationsveranstaltungen in verschiedenen Formaten. Bei der Auswahl der Projekte wurde neben der Qualität auch auf die Nachhaltigkeit geachtet.
 
Zum Beispiel geht ein deutsch-niederländisches Krimi-Team mit der Anthologie „Schmugglerpfade“ in ausgewählte Schulen in Rheinberg und Herzogenrath und führt für Schülerinnen und Schüler einen Workshop zu Grenzgängen durch, wobei auch Flucht und Menschenhandel thematisiert werden. Der Weltladen in Bonn veranstaltet eine Podiumsdiskussion zur Fair-Handels-Bewegung und der Vertrauenswürdigkeit von Handels- und Gütesiegeln. Ein interessantes Projekt plant auch der Verein Theaterschatz mit der Studiobühne in Siegburg. Unter professioneller Anleitung werden Flüchtlinge eingeladen, ihre Geschichte auf der Bühne zu erzählen, um so den Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in ihre Lebensumstände und Fluchtgründe zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsdebatten schlugen die Beteiligten viele Projekte vor, um Begegnungen der Bürgerinnen und Bürger mit verschiedenen Flüchtlingsgruppen zu ermöglichen. Der Austausch und der Abbau von Vorurteilen tragen dabei zur Stärkung der Willkommenskultur in Nordrhein-Westfalen bei.
 
In der Anlage finden Sie eine Übersicht aller Projekte mit Veranstaltungsort.

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