Europa Erlesen: Aris Fioretos liest aus seinem Buch „Die halbe Sonne“

26. Februar 2014

Europa Erlesen: Aris Fioretos liest aus seinem Buch „Die halbe Sonne“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Europa Erlesen“ hat der schwedische Schriftsteller und Übersetzer Aris Fioretos sein Buch „Die halbe Sonne“ in Düsseldorf vorgestellt. Darin geht es um die Geschichte eines griechischen Vaters, rückwärts erzählt - vom Tod auf der Pflegestation bis zurück in die Zeit vor dem ersten Kind.

Presseinformation – 143/2/2014                                                                       Düsseldorf, 25. Februar 2014

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Europa Erlesen“ hat der schwedische Schriftsteller und Übersetzer Aris Fioretos sein Buch „Die halbe Sonne“ in Düsseldorf vorgestellt. Darin geht es um die Geschichte eines griechischen Vaters, rückwärts erzählt - vom Tod auf der Pflegestation bis zurück in die Zeit vor dem ersten Kind.

Aris Fioretos ist schwedischer Schriftsteller und Übersetzer griechisch-österreichischer Herkunft. Er feierte sein Debüt 1991 mit dem prosalyrischen Band „Das Buch der Teilung“ (Delandets bok). Mehrere Romane, Essays und literaturhistorische Studien folgten. Auf Deutsch erschienen unter anderem die Romane „Die Seelensucherin“ (2000) und „Der letzte Grieche“ (2011). 2010 hat Fioretos die erste kommentierte Werkausgabe der deutschen Literaturnobelpreisträgerin Nelly Sachs veröffentlicht. Für seine Übersetzungen – er übertrug etwa Paul Auster, Hölderlin und Nabokov ins Schwedische – wie für sein eigenes Werk hat er zahlreiche Preise und Stipendien erhalten. NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren: „Mit Aris Fioretos haben wir einen Autor zu Gast, der die Vielfalt Europas verkörpert. Der Name ist – unverkennbar – griechisch, er schreibt auf Schwedisch, er lebt in Stockholm und Berlin und hat auch österreichische Wurzeln.“

In „Die halbe Sonne“ erzählt Fioretos das Leben des griechischen Vaters, der als Neunzehnjähriger Anfang der fünfziger Jahre seine Heimat verlässt und wegen der Militärdiktatur lange nicht zurückkehren kann. In Wien studiert er Medizin, in Schweden heiratet er eine Kunststudentin aus Österreich. Schließlich geht er nach Griechenland zurück, um eine neue medizinische Fakultät und ein Zuhause für seine Familie aufzubauen. Mit Liebe und literarischem Witz beleuchtet Aris Fioretos die Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn.

Die Veranstaltung „Europa Erlesen – Europäische Autoren lesen im Stadttor“ findet in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro NRW e.V. statt und verdeutlicht die Bedeutung der kulturellen Vielfalt für das Zusammenwachsen Europas. Bisher zu Gast waren unter anderen Robert Menasse (Österreich), Lindita Arapi (Albanien/Deutschland), Klaus-Michael Bogdal (Deutschland), Marica Bodrožić (Kroatien/Deutschland), Juri  Andruchowytsch (Ukraine), Pascale Hugues (Frankreich), Janne Teller (Dänemark), Margriet de Moor (Niederlande), Adolf Muschg (Schweiz), Lars Gustafsson (Schweden), Herta Müller (Deutschland) und Artur Becker (Polen/Deutschland).

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

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