Schulobstprogramm: LandFrauen bringen Praxis ins Klassenzimmer

11. November 2011

EU-Schulobstprogramm NRW – LandFrauen bringen die Praxis ins Klassenzimmer

Bereits seit über elf Jahren leisten die NRW-LandFrauenverbände im Rahmen des NRW-Schulmilchprogramms wichtige Arbeit zur Er­nährungsbildung an nordrhein-westfälischen Schulen. Dieses erfolg­reiche Projekt wird nun auch ausgeweitet auf die Schulen, die am nordrhein-westfälischen EU-Schulobstprogramm teilnehmen.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Bereits seit über elf Jahren leisten die NRW-LandFrauenverbände im Rahmen des NRW-Schulmilchprogramms wichtige Arbeit zur Er­nährungsbildung an nordrhein-westfälischen Schulen. Dieses erfolg­reiche Projekt wird nun auch ausgeweitet auf die Schulen, die am nordrhein-westfälischen EU-Schulobstprogramm teilnehmen. Landwirt­schafts- und Verbraucherschutzminister Johannes Remmel hat mit einem Besuch einer Unterrichtsstunde an der Düsseldorfer Adam-Stegerwald Grundschule den Startschuss gegeben.

„Ernährungsbildung ist ein wichtiger Teil unseres Schulobstprogramms“, erklärte Minister Remmel. „Der Unterricht der LandFrauen kann hier einen ganz wichtigen Beitrag leisten, denn die LandFrauen können direkt aus der Praxis berichten. Wie entstehen Milchprodukte, wie wird Obst und Gemüse produziert und wie schaut ein gesundes Schulfrüh­stück aus? Mit unserem Unterrichtsprogramm der LandFrauen besitzen wir in Nordrhein-Westfalen ein bewährtes und deutschlandweit einzig­artiges Beispiel für angewandte Ernährungsbildung und Kompetenz­vermittlung.“

Speziell geschulte LandFrauen besuchen die dritten Klassen von Schul­obst-Schulen und sprechen mit den Kindern über gesunde Ernährung und ein gesundes Schulfrühstück. Auf spielerische Weise erfahren die Kinder, was zu einem gesunden Frühstück dazu gehört und – das ist das Wichtigste – sie bereiten es selber zu. Denn nur wenn auch praktisch Hand angelegt wird und Kompetenzen und Fähigkeiten früh geübt werden, kann das Ernährungsverhalten dauerhaft verändert werden. Die NRW-LandFrauen greifen dabei auf jahrelange Erfahrun­gen aus dem Schulmilchprogramm zurück, das seit mittlerweile über elf Jahren mit Unterrichtseinheiten begleitet wird. Die Reaktionen und Rückmeldungen der Kinder und Lehrer zeigen eindeutig: die Ab­wechslung ist willkommen und die NRW-LandFrauen sind gern gesehene Gäste im Unterricht.

Minister Remmel: „Beide Programme, Schulmilch und Schulobst, tragen dazu bei, die Schulverpflegung in Nordrhein-Westfalen zu verbessern und die Schülerinnen und Schüler möglichst optimal auf die Anforderun­gen des Schultages vorzubereiten. Ein gesundes Schulfrühstück mit einer Portion Milch, reichlich Obst und Gemüse sowie einem leckeren Pausenbrot ist gut für Kopf und Bauch und gibt Kraft für den anstren­genden Schulalltag.“

Über das nordrhein-westfälische EU-Schulobstprogramm werden seit über eineinhalb Jahren Grund- und Förderschulen in ganz Nordrhein-Westfalen mit frischem Obst und Gemüse beliefert. In diesem Jahr ist das Programm auf 520 Schulen ausgeweitet worden, insgesamt fünf Millionen Euro stehen zur Verfügung. Somit werden derzeit rund 100.000 Schülerinnen und Schüler erreicht, die regelmäßig von dem Programm profitieren und eine Extra-Portion Vitamine erhalten. Aus­schlaggebend für den Erfolg ist ein kontinuierliches und regelmäßiges Angebot über das gesamte Schuljahr. Ebenso wichtig ist die damit ver­bundene Ernährungsbildung, um den Schülerinnen und Schülern eine gesunde Ernährung zu vermitteln. „Wenn beide Aspekte Hand in Hand laufen und sich gegenseitig ergänzen, bestehen gute Chancen, die Schulkinder langfristig für eine gesunde Ernährung zu begeistern“, so der Minister.

Weitere Informationen zum nordrhein-westfälischen EU-Schulobst­programm, zum NRW-Schulmilchprogramm und zum Unterrichtsangebot der nordrhein-westfälischen LandFrauenverbände sind zu finden unter:

www.umwelt.nrw.de
www.schulobst.nrw.de
www.milch-nrw.de
www.rheinische-landfrauen.de
www.wllv.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

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