EU-Schulobstprogramm NRW geht weiter

12. März 2012

EU-Schulobstprogramm NRW geht weiter – 10.000 Schülerinnen und Schüler sollen ins Programm zusätzlich aufgenommen werden

Rund 10.000 Schülerinnen und Schüler sollen neu in das nordrhein-westfälische EU-Schulobstprogramm aufgenommen werden. Für Verbraucherschutzminister Johannes Remmel ist das der nächste logi­sche Schritt, um so vielen Kindern wie möglich kostenloses Obst und Gemüse anzubieten: „Unsere Evaluierung hat gezeigt, fast 99 Prozent der Schulen wünschen eine Fortführung des Schulobstprogramms. Der Verzehr von Obst und Gemüse bei den Schülern und Schülerinnen hat zugenommen, ebenso wie das Wissen und die Akzeptanz als Beitrag zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung“, so Minister Remmel.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Rund 10.000 Schülerinnen und Schüler sollen neu in das nordrhein-westfälische EU-Schulobstprogramm aufgenommen werden. Für Verbraucherschutzminister Johannes Remmel ist das der nächste logi­sche Schritt, um so vielen Kindern wie möglich kostenloses Obst und Gemüse anzubieten: „Unsere Evaluierung hat gezeigt, fast 99 Prozent der Schulen wünschen eine Fortführung des Schulobstprogramms. Der Verzehr von Obst und Gemüse bei den Schülern und Schülerinnen hat zugenommen, ebenso wie das Wissen und die Akzeptanz als Beitrag zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung“, so Minister Remmel.

Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärte: „Das EU-Schulobstprogramm zeigt Schülerinnen und Schülern ganz praktisch, wie sie sich gesund ernähren können. Das wirkt sich positiv auf Lernfreude und Lernerfolg aus. Deshalb freue ich mich, dass es das Angebot auch im nächsten Schuljahr geben wird und wir weitere Schulen in das Programm auf­nehmen können.“

Minister Remmel ergänzte: „Für alle bisherigen Schulobst-Schulen ist eine Teilnahme auch im nächsten Schuljahr gesichert, denn nur eine dauerhafte Versorgung mit Obst und Gemüse verspricht einen nachhal­tigen Erfolg.“

Um die zusätzlichen rund 10.000 Kinder in das Programm aufnehmen zu können, wird ab dem Schuljahr 2012/2013 ein neuer Verteilrhythmus eingeführt. So erhalten alle Schulen die neu in das Programm einstei­gen, an drei Tagen eine Lieferung mit Obst und Gemüse. Alle derzeit schon teilnehmenden Schulen, die aktuell noch an fünf Tagen pro Wo­che Obst und Gemüse erhalten, können sich im neuen Schuljahr zwi­schen einer 4-tägigen oder einer 3-tägigen Förderung pro Woche ent­scheiden. Ab dem darauf folgendem Schuljahr 2013/2014 gibt es dann für alle teilnehmenden Schulen an drei Tagen die Woche eine Lieferung mit kostenlosem Obst und Gemüse. Zusätzlich erhalten die Schulen Unterstützung und Tipps, wie die zwei „schulobstfreien“ Tage organisiert werden können. Zum Beispiel durch eine gezielte Elternansprache oder auch durch Sponsorensuche, um weitere Lieferungen finanzieren zu können. „Das können Sponsoren sein die direkt eine einzige Schule unterstützen oder auch gerne eine ganze Region“, erläuterte der Minis­ter. „Die Sponsorensuche wird aktiv von uns unterstützt, bei Fragen ste­hen unsere Mitarbeiter im Schulobstprojekt zur Verfügung. Aber auch wir selber werden auf nordrhein-westfälische Unternehmen zugehen und für eine finanzielle Unterstützung des Schulobstprogramms wer­ben“, erklärte Remmel.

Das Bewerbungsverfahren für das Schuljahr 2012/2013 wird Ende März 2012 über die Schulobstwebsite www.schulobst.nrw.de gestartet. Be­werben können sie alle interessierten Grundschulen sowie Förderschu­len mit Primarstufe. Die Bewerbung wird ausschließlich online durchge­führt. Alle relevanten Informationen hierzu sowie die Auswahlkriterien werden auf der Schulobstwebsite veröffentlicht. Gleiches gilt für das Rückmeldeverfahren für bereits teilnehmende Schulen. Auch dieses wird online über die Schulobstwebsite abgewickelt und steht ebenfalls ab Ende März allen teilnehmenden Schulen bereit, die auch im nächs­ten Schuljahr wieder dabei sein wollen.

Für das nordrhein-westfälische EU-Schulobstprogramm stehen pro Jahr fünf Millionen Euro zur Verfügung, jeweils zur Hälfte aus EU-Geldern und dem Etat des NRW-Verbraucherschutzministeriums. Derzeit neh­men über 100.000 Grundschulkinder und 520 Schulen am Programm teil. Das Programm läuft in NRW bereits im dritten Jahr.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

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