EU-Schulobst- und -gemüseprogramm NRW wird ausgeweitet

12. Juni 2014

EU-Schulobst- und -gemüseprogramm NRW wird ausgeweitet: 238 Schulen werden neu ins Programm aufgenommen

238 Grund- und Förderschulen werden nach den Sommerferien neu in das Programm aufgenommen. Ab dem Schuljahr 2014/2015 erhalten damit 1020 Grund- und Förderschulen mit über 186.000 Schulkindern in Nordrhein-Westfalen kostenloses Obst und Gemüse. „Das Schulobst- und Gemüseprogramm setzt seinen Erfolgskurs auch im neuen Schuljahr weiter fort. Die Begeisterung ist bei Schülerinnen und Schülern ebenso ungebrochen wie bei Lehrerinnen, Lehrern und Eltern“, erklärte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel.

Über 186.000 Kinder profitieren im Schuljahr 2014/15 von kostenlosem Obst und Gemüse

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm NRW wird ausgeweitet:

238 Grund- und Förderschulen werden nach den Sommerferien neu in das Programm aufgenommen. Ab dem Schuljahr 2014/2015 erhalten damit 1020 Grund- und Förderschulen mit über 186.000 Schulkindern in Nordrhein-Westfalen kostenloses Obst und Gemüse.

„Das Schulobst- und Gemüseprogramm setzt seinen Erfolgskurs auch im neuen Schuljahr weiter fort. Die Begeisterung ist bei Schülerinnen und Schülern ebenso ungebrochen wie bei Lehrerinnen, Lehrern und Eltern“, erklärte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. „Mit dem neuen Finanzierungsmodell und den zusätzlichen Fördermitteln der EU konnten wir in NRW das Programm weiter ausbauen. Künftig profitieren noch mehr Kinder von der kostenlosen Portion Obst und Gemüse. Dadurch lernen Kinder frühzeitig, dass Gesundes auch lecker sein kann und Obst und Gemüse zum Alltag einfach dazugehören. Wichtig ist auch, dass sie auf frisches Obst und Gemüse aus der Region zugreifen können.“

Auch Schulministerin Sylvia Löhrmann begrüßte die wachsende Zahl von Schülerinnen und Schülern, die im kommenden Jahr am Schulobst- und -gemüseprogramm teilnehmen: „Obst und Gemüse bringen Schülerinnen und Schüler auf den Geschmack. Sie setzen sich mit ihrem eigenen Ernährungsverhalten und den Lebensmitteln auseinander. Es ist gut, dass die Ernährungsbildung bereits an vielen Schulen einen hohen Stellenwert genießt. Pädagogische Angebote unterstützen die Schulen bei der Umsetzung des Themas im Unterricht.“

Bis zum 9. Mai 2014 konnten sich interessierte Grund- und Förderschulen aus Nordrhein-Westfalen für die Aufnahme in das Programm bewerben. Die Europäische Union hat die Finanzmittel für die Schulobstförderung in diesem Jahr auf bundesweit 19,7 Millionen Euro erhöht und den Kofinanzierungsanteil der Mitgliedstaaten von 50 auf 25 Prozent gesenkt. Somit konnte die NRW-Landesregierung das Programm weiter ausbauen. Im Schuljahr 2013/2014 wurden insgesamt 800 Grund- und Förderschulen mit fast 144.000 Schulkindern in Nordrhein-Westfalen mit kostenlosem Obst und Gemüse versorgt. Dafür standen sechs Millionen Euro zur Verfügung, in diesem Schuljahr sind es rund neun Millionen Euro.

In NRW werden insgesamt fast 30 Prozent der Grundschulen und Förderschulen mit dem Programm erreicht. An Förderschulen erhalten im kommenden Schuljahr 67 Prozent der Schülerinnen und Schüler im Primarbereich Obst und Gemüse. In Grundschulen erhalten über 166.000 Kinder kostenlos Obst und Gemüse, das sind rund 27 Prozent der Grundschülerinnen und -schüler in NRW.

Die Schulen, die bereits am Programm teilnehmen, sind sehr zufrieden. Fast alle haben sich für das kommende Schuljahr zurückgemeldet. „Eine dauerhafte Teilnahme am Schulobst und -gemüseprogramm ist ein wichtiger Aspekt für die positive Entwicklung eines gesunden Ernährungsverhaltens, diese Kontinuität ist damit gegeben“, sagte Minister Remmel.

Alle Schulen, die am NRW-Schulobstprogramm teilnehmen, werden auf der Projektwebsite www.schulobst.nrw.de veröffentlicht. Die Internetseite bietet alle Informationen rund um das Programm und dient auch als „Kontaktbörse“, sodass Schulen und Schulobstlieferanten in Kontakt treten und die Abwicklung des Programms organisieren können.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Raphaela Hensch, Telefon 0211 4566-748.

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