EU-Fördermittel zur Stärkung von Innovationen und Wettbewerb einsetzen

8. Oktober 2011

EU-Fördermittel zur Stärkung von Innovationen und Wettbewerb einsetzen – Ministerin Schwall-Düren besucht erfolgreiche EU-geförderte Projekte in Münster und Bochum

Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren hat drei innovative, vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderte, Projekte in Münster und Bochum besucht und sich von den Projektverantwortlichen über deren Arbeit informieren lassen.

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren hat drei innovative, vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderte, Projekte in Münster und Bochum besucht und sich von den Projektverantwortlichen über deren Arbeit informieren lassen. Die Ministerin will sich damit ein Bild über konkrete Projekte der aktuellen EU-Förderperiode machen, die 2013 zu Ende geht. „Die Debatte über die neue Förderperiode ab 2014 ist bereits angelaufen und für das Land ist es sehr wichtig, sich auch in Zukunft für EU-Fördermittel zum Nutzen der Region und ihrer Bürgerinnen und Bürger einzusetzen“, sagte Schwall-Düren. Die heute besuchten Projekte seien gute Beispiele für eine sinnvolle und erfolgreiche Verwendung von EU-Geldern, da sie innovativ seien und den Wettbewerb stärkten, so die Ministerin.

Bei ihrer ersten Station am Institut für Physikalische Chemie und Centrum für Nanotechnologie (CeNTech) der Universität in Münster ließ sich die Ministerin von Professor Dr. Meinard Knoll und seinem Team den Chip „PolyTaksys“ vorführen, der sich in Lebensmittelverpackungen integrieren lässt und die Frische des Produkts anhand der Lagerzeit und der Lagertemperatur elektronisch ermittelt. Der Chip wird gegenwärtig von verschiedenen potentiellen Herstellern getestet, um die Möglichkeit zur Übertragung auf ihre Massenproduktionsverfahren zu erkunden.

Im Bochumer Stadtteil Weitmar besuchte Schwall-Düren ein Museum mit „Raumkunstwerken“, das von der Stiftung „Situation Kunst“ und dem Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum betrieben wird. Die Sammlung umfasst Werke der internationalen Gegenwartskunst sowie alte afrikanische und asiatische Kunst. Sie wird in einem Ensemble pavillonartiger Gebäude präsentiert, in dem die Kunsterfahrung gleich zweifach stattfindet: durch die zeitgenössischen Werke in den Räumen und durch die Anordnung der Gebäude in der natürlichen Umgebung, mit der sich Kunstwerke, Architektur und Bepflanzung eng aufeinander beziehen.

Beim dritten Projekt bekam die Ministerin in Bochum den elektrifizierten Kleintransporter „BOmobil“ zu sehen. Er wurde von Wissenschaftlern der Hochschule Bochum gemeinsam mit dem Opelwerk in Bochum entwickelt. Das Fahrzeug soll im Kampf gegen den Klimawandel und versiegenden fossilen Energieressourcen künftig für klein- und mittelständige Unternehmen im Regionalverkehr eingesetzt werden.

Ministerin Schwall-Düren zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Projekten und Initiativen: „Das hat mir noch einmal eindrucksvoll bestätigt, dass EU-Fördermittel nicht nur in Regionen mit Nachholbedarf eingesetzt werden dürfen, sondern auch wirtschaftlich starke Regionen gefördert werden müssen. Denn hier werden neue Technologien entwickelt, die letztendlich ganz Europa im globalen Wettbewerb stärken werden.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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