Essen schließt Projekt „2017 - Grüne Hauptstadt Europas“ erfolgreich ab

Ministerin Christina Schulze Föcking: „Essen war zwölf Monate lang Schaufenster eines gelungenen Strukturwandels im Ruhrgebiet“

18. Januar 2018

Umweltministerin Christina Schulze Föcking hat der Stadt Essen zum erfolgreichen Abschluss des Jahres 2017 als „Grüne Hauptstadt Europas“ gratuliert.

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz

Umweltministerin Christina Schulze Föcking hat der Stadt Essen zum erfolgreichen Abschluss des Jahres 2017 als „Grüne Hauptstadt Europas“ gratuliert. „Essen war zwölf Monate lang Schaufenster eines gelungenen Strukturwandels im Ruhrgebiet. In diesem Jahr hat Essen gezeigt, dass die komplexe Transformation von einer ehemals schwerindustriell geprägten zu einer der grünsten Städte in Nordrhein-Westfalen gelingen kann“, sagte die Ministerin in einer Grußbotschaft. „Von Grau zu Grün bedeutet mehr Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger in der Ruhrmetropole. Und Lebensqualität zählt zweifellos zu den wichtigsten ‚weichen Standortfaktoren‘ jeder Stadt.“
 
Rund 450 Projekte wurden realisiert, darunter 200 Bürgerprojekte. Viele dieser zukunftsorientierten Projekte werden auch über 2017 hinaus bestehen bleiben. Ein Beispiel ist die MS Innogy, das weltweit erste Fahrgastschiff mit CO2-neutralem Methanolantrieb. Neben Projekten lockten Fachtagungen, Kongresse und Konferenzen internationale Gäste an und trugen weit über die Grenzen der Stadt und der Region hinaus zum Imagewandel bei.
 
Die Landesregierung hat die Stadt Essen als Grüne Hauptstadt Europas 2017 finanziell und fachlich unterstützt. Alleine das Umweltministerium hat die Grüne Hauptstadt in den Jahren 2016 bis 2018 mit insgesamt 4,75 Millionen Euro gefördert. Ministerin Schulze Föcking: „Die Erfahrungen aus Essen können Beispiel für die Metropole Ruhr und auch für andere deutsche und europäische Städte im Strukturwandel sein. Wir werden die Stadt Essen und die gesamte Region Metropole Ruhr auf ihrem Weg durch die geplante Grüne Dekade Ruhr 2017-2027 weiter begleiten.“

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