Erteilung des Sportunterrichts soll weiter verbessert werden

1. September 2009

Erteilung des Sportunterrichts soll weiter verbessert werden

Die Vorwürfe, an den Schulen in Nordrhein-Westfalen würden bis zu 40.000 Sportstunden pro Woche ausfallen, bezeichnete Schulministerin Barbara Sommer bei der heutigen Sitzung des Sportausschusses im Landtag als „reine Phantasiegebilde“.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Die Vorwürfe, an den Schulen in Nordrhein-Westfalen würden bis zu 40.000 Sportstunden pro Woche ausfallen, bezeichnete Schulministerin Barbara Sommer bei der heutigen Sitzung des Sportausschusses im Landtag als „reine Phantasiegebilde“. Diese Zahlen hätten mit der Realität nichts zu tun. In allen Schulformen und Jahrgangsstufen sind drei Unterrichtsstunden Sport pro Woche verpflichtend. Das war in der Vergangenheit noch anders. Unter Rot-Grün galt das so genannte „Bandbreitenmodell“. Deshalb war es damals möglich, die Zahl von drei Stunden Sport zu unterschreiten.
Die tatsächlich erteilten Sportstunden betragen an

•   den Grundschulen 3,0
•   den Hauptschulen 2,5
•   den Realschulen 2,6
•   den Gesamtschulen 2,9 und
•   den Gymnasien 2,7.

„Leider erreichen wir den Richtwert von drei Stunden noch nicht überall. Dies hängt von zahlreichen Faktoren ab, zum Beispiel auch von fehlen­den Sporthallen und Schwimmbädern in unseren Kommunen", betonte die Schulministerin. Es liegt allerdings definitiv nicht an fehlenden Sportlehrern. Im vergangenen Schuljahr gab es an unseren Schulen mehr als 30.500 Lehrerinnen und Lehrer mit der Lehrbefähigung für das Fach Sport. Diese Zahl ist ausreichend, um sämtliche Sportstunden auch erteilen zu können. Auch bei den in diesem Jahr neu eingestellten Lehrkräften bestätigt sich dieser Trend: Allein von Januar 2009 bis heute sind fast 1.100 Lehrerinnen und Lehrer mit der Fakultas Sport eingestellt worden, davon allein ein Fünftel an den Grundschulen. Damit ist Sport das vierthäufigste Fach bei den neu eingestellten Lehrerinnen und Lehrern.

Das Schulministerium wird in diesem Schuljahr genau analysieren, welche Gründe dazu führen, dass zahlreiche Schulen trotz einer aus­reichenden Zahl von Lehrern den Sportunterricht nicht im vorgeschrie­benen Umfang erteilen. Barbara Sommer: „Diese Ursachenforschung wird uns dann helfen, zielgerichtete Maßnahmen zu entwickeln, damit unser Ziel erreicht wird, dass alle Schüler drei Sportstunden pro Woche erhalten. Wir wollen mehr Bewegung an unseren Schulen, denn dadurch verbessern wir die Gesundheit und den Lernerfolg gleicher­maßen."

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211/5867-3505 oder -3506.

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