Richter und Staatsanwälte zu Seminar in Holocaust-Gedenkstätte

5. September 2009

Erstmals Richter und Staatsanwälte aus Nordrhein-Westfalen zu Seminar in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem

Erstmals hat eine Gruppe von 25 Richtern und Staatsanwälten aus Nordrhein-Westfalen ein knapp einwöchiges Studienseminar in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem absolviert.

Das Justizministerium teilt mit:

Erstmals hat eine Gruppe von 25 Richtern und Staatsanwälten aus Nordrhein-Westfalen ein knapp einwöchiges Studienseminar in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem absolviert.

„Die intensive Befassung mit dem Holocaust ist eine eminent wichtige Bereicherung und Sensibilisierung für die Teilnehmer, die in ihrer täglichen Arbeit mit staatlicher Autorität gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern auftreten“, erklärte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter heute (5. September 2009) in Düsseldorf. Die Ministerin dankte dem Landtagsabgeordneten Olaf Lehne, dem Direktor der Gedenk- und Fortbildungsstätte Yad Vashem für den deutschsprachigen Raum, Arik Ravon, sowie dem Freundeskreis Yad Vashem e.V., die sich für das Zustandekommen der Studienreise eingesetzt hatten.

Die Gruppe absolvierte in der Zeit vom 30. August bis 3. September 2009 in der Gedenkstätte ein umfangreiches Programm und ist am Freitag (4. September 2009) nach Düsseldorf zurückgekehrt. Schwerpunktthema war der Rassismus und Antisemitismus im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts. Einzelbeiträge trugen die Titel „Täter, Zuschauer, Retter“, „Der Holocaust und sein Einfluss auf den Einzelnen“ und „Die Welt nach 1945“. Ein Besuch der Stadt Jerusalem rundete das Seminar ab.

Die Ministerin unterstrich die Bedeutung der Dokumentations- und Forschungsstelle „Justiz und Nationalsozialismus“ in der Justizakademie in Recklinghausen (www.dokumentationsstelle.nrw.de): „Dies ist eine ganz wichtige Einrichtung der Justiz in Nordrhein-Westfalen, die mit der von ihr herausgegebenen Schriftenreihe immer wieder Akzente setzt.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

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