Erstes Plus-Energiehaus im geförderten Wohnungsbau in NRW

4. Dezember 2013

Erstes Plus-Energiehaus im geförderten Wohnungsbau in NRW / Spatenstich in der InnovationCity Ruhr in Bottrop

Mit dem ersten Spatenstich startet in Bottrop ein innovatives Wohnungsbauprojekt. Zum ersten Mal wird in NRW ein sogenanntes Plusenergiehaus im öffentlich geförderten sozialen Mietwohnungsbau errichtet. Das Plusenergiehaus wird ein Mehrfamilienhaus für sechs Mietparteien. Der Mietpreis beträgt 5,65 Euro pro Quadratmeter für Mieter mit geringem Einkommen. Es bietet den zurzeit im Wohnungsbau höchsten energetischen Standard und erzeugt mehr Energie, als für seinen Betrieb benötigt wird. Für Wohnungsbauminister Michel Groschek hat das Projekt das Potential, zur Blaupause für künftige Vorhaben im sozialen Wohnungsbau zu werden: „Hier werden die Mieter von der künftigen Energie- und Heizkostenentwicklung entkoppelt und zahlen nur noch den Strom für Ihren eigenen Haushaltsverbrauch. Das ist nicht nur eine enorme Entlastung für die Mieter, sondern auch gut für die CO2-Bilanz.“

Das Ministerium für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Mit dem ersten Spatenstich startet in Bottrop ein innovatives Wohnungsbauprojekt. Zum ersten Mal wird in NRW ein sogenanntes Plusenergiehaus im öffentlich geförderten sozialen Mietwohnungsbau errichtet.

Das Plusenergiehaus wird ein Mehrfamilienhaus für sechs Mietparteien. Der Mietpreis beträgt 5,65 Euro pro Quadratmeter für Mieter mit geringem Einkommen. Es bietet den zurzeit im Wohnungsbau höchsten energetischen Standard und erzeugt mehr Energie, als für seinen Betrieb benötigt wird.

Für Wohnungsbauminister Michel Groschek hat das Projekt das Potential, zur Blaupause für künftige Vorhaben im sozialen Wohnungsbau zu werden: „Hier werden die Mieter von der künftigen Energie- und Heizkostenentwicklung entkoppelt und zahlen nur noch den Strom für Ihren eigenen Haushaltsverbrauch. Das ist nicht nur eine enorme Entlastung für die Mieter, sondern auch gut für die CO2-Bilanz.“

Bauherr ist die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Bottrop mbh (GBB). Den Strom für den Gemeinbedarf des Hauses erzeugt eine 170 qm große Photovoltaikanlage auf dem Dach. Überschüssiger Strom wird in das benachbarte GBB-Verwaltungsgebäude eingespeist. Das mit natürlichen Materialien hochgedämmte Haus hat eine dichte Gebäudehülle, aus der Wärme nur über Wärmetauscher zur Energierückgewinnung entweichen kann. Im Winter kann bei Bedarf zusätzlich mit Erdwärme geheizt werden.

Begleitet wird das Projekt vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr und von der EnergieAgentur.NRW. Energieertrag und -verbrauch werden permanent von der Hochschule Ruhr-West erfasst, ausgewertet und im Eingangsbereich des Gebäudes digital angezeigt. Besonderer Service für Besucher: Eine Ausstellung zeigt die eingesetzten Materialen und Bauteile.

Ergänzend zu den Mitteln aus der Wohnungsbauförderung des Landes konnte der Bauherr neben seinen Eigenmitteln noch günstige Kredite der KfW, der Förderbank des Bundes, einsetzen.

Weitere Informationen unter http://www.zuhause-in-bottrop.de/

Pressekontakt: bernhard.meier@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1013

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