Erster Spatenstich für Erweiterungsbau des Museum Küppersmühle

27. Mai 2009

Erster Spatenstich für Erweiterungsbau des Museum Küppersmühle für Moderne Kunst / Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff: „Duisburger Innenhafen hat die Chance, zum Symbol des Wandels durch Kultur zu werden“

Zu einem „Symbol des nachhaltigen Wandels durch Kultur“ kann nach Worten von Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, der Duisburger Innenhafen mit seinem Erweiterungsbau des Museum Küppersmühle werden. Er unterstrich dies im Rahmen des Ersten Spatenstichs für den Erweiterungsbau.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Zu einem „Symbol des nachhaltigen Wandels durch Kultur“ kann nach Worten des nordrhein-westfälischen Staatssekretärs für Kultur, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, der Duisburger Innenhafen mit seinem Erweiterungsbau des Museum Küppersmühle für Moderne Kunst werden. Im Rahmen des Ersten Spatenstichs sagte Grosse-Brockhoff heute (27. Mai 2009) in Duisburg: „Die Strukturkrise hat Duisburg hart getroffen. Aber mit Phantasie, Mut und Geschick hat sich die Stadt neue Chancen erarbeitet. Der Duisburger Innenhafen kann zu einem Symbol des nachhaltigen Wandels durch Kultur werden.“ Grosse-Brockhoff sagte weiter: „Wir müssen die Kulturhauptstadt 2010 in der Metropole Ruhr dazu nutzen, die kulturelle Stärke Nordrhein-Westfalens stärker als bis­her in Europa und der Welt herauszustellen. Sie soll das Bild von Nordrhein-Westfalen als einer der kreativsten Regionen Europas vermitteln.“

Den Erweiterungsbau realisieren werden die Baseler Architekten Herzog & de Meuron. Entstehen sollen 22 neue Räume mit rund 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Die Fertigstellung soll im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr2010 erfolgen. Ermöglicht wird das Vorhaben durch den Zusammenschluss privater und öffentlicher Zuwendungsgeber: das Land Nordrhein-Westfalen, das Unternehmen Evonik Industries, die Sammler Sylvia und Ulrich Ströher sowie die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn. Bauherr ist die Duisburger Gemeinnützige Baugesellschaft AG GEBAG.

Herzog & de Meuron, die bereits in den 1990er Jahren die ehemalige Küppersmühle zum Museum für Moderne Kunst umgebaut haben, set­zen der im Außenbau weitgehend historisch belassenen Backstein-Architektur des MKM einen völlig komplementär gestalteten neuen Bau­körper entgegen. Der Erweiterungsbau hat die schlichte, reduzierte Form eines Quaders und inszeniert greifbar den Gegensatz zwischen Schwere und Leichtigkeit. Der monumentale Baukörper 'schwebt' in 36 Metern Höhe teilweise frei über dem Boden. Eine zweite, äußere Fassade umschließt als transparente Hülle den inneren Baukörper, dessen Fensteröffnungen gezielte Ein- und Ausblicke ermöglichen. Der Bau wird als weithin sichtbares Wahrzeichen das Duisburger Stadtbild nachhaltig prägen. Die Sammlung Ströher umfasst mit rund 1.500 Werken zentrale Positionen der Kunstentwicklung in Deutschland von internationalem Rang, von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. In den erweiterten Räumlichkeiten wird die direkte Konfrontation von Künstlern der älteren und jüngeren Generation und deren Werken möglich sein. Beispiele für eine solche fruchtbare Beeinflussung, die im Sinne einer Um- und Neudeutung der Kunst zu sehen ist, sind etwa Hann Trier und Georg Baselitz, K.O. Götz und Gerhard Richter oder K.F. Dahmen und Günther Förg.

Informations- und Bildmaterial steht auf der Homepage www.museum-kueppersmuehle.de.de im Bereich Presse zum Download bereit. Für Rückfragen steht Ihnen zusätzlich Tina Franke unter 0228 -9345512 zur Verfügung.

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