Erste Quartierstagung NRW

24. November 2016

Erste Quartierstagung NRW: Gemeinsamer Einsatz für eine digitale und lebenswerte Heimat

Ob Klimaschutz, Mobilität, Willkommenskultur oder Grünflächengestaltung – das Quartier lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Genauso wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Wohnungsgesellschaften, der Politik und insbesondere den Verwaltungen in den Kommunen.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Ob Klimaschutz, Mobilität, Willkommenskultur oder Grünflächengestaltung – das Quartier lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Genauso wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Wohnungsgesellschaften, der Politik und insbesondere den Verwaltungen in den Kommunen. Die „Quartiersakademie NRW. Heimat vor der Haustür“, die vor knapp einem Jahr vom Stadtentwicklungsministerium gegründet worden ist, fördert das Land die Zusammenarbeit vor Ort und den landesweiten Austausch. Dadurch können sich die Beteiligten über erfolgreiche Projekte austauschen und voneinander lernen. Jetzt hat die erste Jahrestagung unter dem Titel „Bring dich ein, sei Nachbar! Zukunft in einer digitalen und lebenswerten Heimat“ in Bochum stattgefunden. Dort trafen Vertreterinnen und Vertreter aus Städten und Gemeinden, des Ministeriums sowie Teilnehmer der Quartiersinitiativen aufeinander, um über die bisherigen Erfahrungen zu sprechen und gemeinsam Strategien für die Zukunft zu entwickeln.

„Wir brauchen in den Quartieren Menschen, die bereit sind, mit anzupacken, bereit sind hinzuschauen und zu helfen. Also Menschen, die Verantwortung übernehmen und aktiv werden oder bleiben“, sagte Stadtentwicklungsminister Michael Groschek. „Das ist das Leitbild, und den Rahmen und die Förderbedingungen dafür schafft das Land mit der Quartiersakademie. Gemeinsam sorgen wir für zukunftsfähige, lebendige und lebenswerte Quartiere für alle – eben Heimat vor der Haustür.“

Und Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Stadtentwicklungsministerium, fügte hinzu: „Die Akademie bietet Begegnungen engagierter Bürgergruppen mit Profis aus Kommunen, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbänden oder im Quartier engagierten Unternehmen. Somit werden die Quartiere und Städte nachhaltig gestärkt und neue Kreativität zur Zusammenarbeit wird geweckt.“ Ziel sei es, dass aus jeder Veranstaltung der Quartiersakademie neue Ideen und Formate entstehen. „Die Akademie wächst praktisch aus sich selbst heraus.“

So haben beispielsweise in Folge des Kolloquiums „Bürger machen Mobil“ im August in Bergisch-Gladbach Stadtverwaltung und der Verkehrsclub Deutschland ihre Ergebnisse erfolgreicher Bürgerbeteiligung zusammengestellt und über die Homepage der Quartiersakademie anderen Initiativen zur Verfügung gestellt. Im Kolloquium in Hagen haben Initiativen und Stadtverwaltungen aus dem Ruhrgebiet über die Integration von Menschen aus Rumänien und Bulgarien beraten. Aus den Erfahrungen des Vereins Planerladen Dortmund sind Eckpunkte für die „Aktivierung beteiligungsungeübter Bevölkerung“ entstanden, die nun anderen engagierten Menschen zur Verfügung stehen.

„Wir müssen die Chancen, die sich durch bürgerschaftliches Engagement für die Stadtentwicklung ergeben, konsequent nutzen“, sagte Andreas Mucke, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, der bei der Quartierstagung einen Vortrag zum Thema Bürgerbeteiligung hielt. „Bürgerengagement stärkt die Identifikation mit dem Quartier und verbessert die Lebensqualität vor Ort.“

Gesche Joost, Internetbotschafterin der Bundesrepublik Deutschland, und ihr Team von der Universität der Künste Berlin unterstützen Teilnehmer des Modellprojekts „Bürger vernetzen Nachbarschaften“, das Teil der Quartiersakademie ist: „Das Modellprojekt stellt für uns einen wichtigen Schritt dar, um den Herausforderungen, die mit dem digitalen Wandel auf uns zukommen, adäquat zu begegnen, und um die freiheitliche Gesellschaft gemeinsam mit der Politik und der Zivilgesellschaft weiter zu entwickeln“, sagte Joost anlässlich der Tagung.

Neben Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Zukunft der Quartiere durch soziale und politische Teilhabe sichern“ gab es auch verschiedene Fachforen: „Bürger nutzen Leerstände kreativ neu“, „Bürger gestalten aktiv Klimaschutz“ und „Bürger verbinden ,gutes Wohnen‘ und sichere Nahversorgung für ihre Lebensqualität im Quartier.“

Zu diesen und anderen Themen wird es auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen geben. Eine Übersicht sowie weitere Infos finden Sie unter www.quartiersakademie.nrw.de. Unterstützt wird die Quartiersakademie von zahlreichen Verbänden: Den Kommunalen Spitzenverbänden, den Verbänden der Wohnungswirtschaft, den Städtenetzwerken, der Architektenkammer, den Netzwerken des öffentlichen Verkehrs sowie der Landesseniorenvertretung, der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und dem Landesintegrationsrat. 

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