Ganztagsschulen: Mittagsverpflegung befriedigend bis gut

17. März 2011

Erste landesweite Erhebung zur Mittagsverpflegung in Ganztagsschulen: Nordrhein-Westfalen ist auf dem richtigen Weg

Die Qualität der Mittagsverpflegung wird von nordrhein-westfälischen Schulen insgesamt als befriedigend bis gut eingestuft. Das hat eine gemeinsame landesweite Befragung von 840 Ganztagsschulen durch das Verbraucherschutzministerium und das Schulministerium ergeben.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Die Qualität der Mittagsverpflegung wird von nordrhein-westfälischen Schulen insgesamt als befriedigend bis gut eingestuft. Das hat eine gemeinsame landesweite Befragung von 840 Ganztagsschulen durch das Verbraucherschutzministerium und das Schulministerium ergeben. „Das Ergebnis der Studie beweist, dass wir mit unseren Unterstützungs­angeboten wie Fortbildungen und vor Ort-Beratungen richtig liegen“, erklärte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. „Immer mehr Schulen sind bemüht, ihren Schülerinnen und Schülern eine gesunde Mittagsverpflegung anzubieten. Allerdings sind wir auf unserem Weg noch lange nicht am Ziel angekommen. In allen Bereichen gibt es noch Verbesserungsbedarf; die Schulen haben neben dem Problem knapper finanzieller und personeller Ressourcen vor allem einen hohen Bedarf an Beratung. Umso wichtiger sind unsere verstärkten Bemühungen, eine passgenaue und praxisnahe Hilfestellung anzubieten.“

Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärte: „Der Ganztag ist in Schulen und Kommunen angekommen. Die hohe Beteiligung der Schulen an der Untersuchung belegt, welchen hohen Stellenwert dabei das Thema Schulverpflegung hat. Gleichzeitig belegt die Untersuchung, dass wir die Schulen, die Kommunen, die Träger und nicht zuletzt auch die beteilig­ten Unternehmen noch mehr als bisher unterstützen müssen. Gemein­sam mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung und der Serviceagentur Ganztägig Lernen werden wir die verschiedenen Aspekte einer gesunden Ernährung nachhaltig in den Schulen thematisieren, bei der Mittagsverpflegung selbst, im Unterricht und in den außerunterrichtlichen Angeboten des Ganztags.“

Um das Beratungs- und Unterstützungsangebot noch besser an den Bedürfnissen der Schulen und der Essensanbieter auszurichten, hatten Verbraucherschutzministerium und Schulministerium das Forschungs­institut für Kinderernährung Dortmund (FKE) beauftragt, im Schuljahr 2009/2010 eine landesweite repräsentative Erhebung zur Schulver­pflegung durchzuführen. Mit Hilfe eines Fragebogens wurden die vor­rangigen Probleme und die gewünschten Unterstützungsmaßnahmen abgefragt.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • Die Zufriedenheit mit dem Verpflegungssystem lag bei 2,2 (Noten 1-6).
  • Die häufigsten Probleme bei der Organisation der Mittags­verpflegung waren „Knappe Personalausstattung“
  •  (45,1 Prozent), „Knappe Finanzen“ (36,4 Prozent) und „Problematische Essensgeldeinholung“ (37,0 Prozent).
  • Als Unterstützungsmaßnahmen wurden „Verbindliche Richtlinien“ (35,7 Prozent), „Fortbildungsangebote“ (30,0 Prozent),„Schriftliche Empfehlungen“ (28,9 Prozent) und eine Beratung vor Ort (27,1 Prozent) am häufigsten gewünscht.
  • Als Standards für die Mittagsverpflegung hatten die „Qualitäts­standards für die Schulverpflegung“ der DGE (36,0 Prozent) den höchsten Bekanntheitsgrad gefolgt von den Empfehlungen des Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE) (16,3 Prozent) und der Hochschule Niederrhein (11,2 Prozent).

Die Ergebnisse werden heute auf dem 48. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Potsdam vorgestellt.

Der Bericht zur Schulerhebung steht ab dem 21. März 2011 auf der Seite des Forschungsinstituts für Kinderernährung Dortmund bereit unter: www.fke-do.de.

Weitere Informationen zum Thema Schulverpflegung sind zu finden unter: www.schulverpflegung.vz-nrw.de, www.schulministerium.nrw.de, www.ganztag.nrw.de und www.umwelt.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann) oder an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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