Eröffnung: Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

29. April 2010

Eröffnung der 56. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen / Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff: „Oberhausener Kurzfilmfestival ist unverzichtbar“

Als „unverzichtbar“ hat Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen bezeichnet. Das Festival zeigt vom 29. April. bis 4. Mai insgesamt 490 Filme aus 40 Ländern.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Als „unverzichtbar“ hat Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen bezeichnet. Im Rahmen der Festivaleröffnung sagte Grosse-Brockhoff heute (29. April 2010) in Oberhausen: „Bei Festivals von dieser Qualität darf nicht gespart werden. Gerade in der Krise setzen wir als Land ein Zeichen für die Kultur. Die Landesregierung wird sich deshalb immer für den Erhalt der Kurzfilmtage stark machen.“ Mit Blick auf die Filmfestivallandschaft in Nordrhein-Westfalen unterstrich Grosse-Brockhoff: „Oberhausen ist das bedeutendste Filmfestival im Lande und macht sichtbar, was Film­künstler an Innovativem, Eigensinnigen, Unberechenbaren, Experimen­tellem zu zeigen haben. Es lenkt aber auch zugleich den Blick auf das zu bewahrende. Die Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen sind zudem jedes Jahr aufs Neue ein wichtiger Ausgangspunkt interessanter Ideen und Konzepte. So hat der Festivalleiter in diesem Jahr den Vor­schlag eines Online-Vertriebs gemacht, den das Land in der Einfüh­rungsphase mit 20.000 Euro fördern will.“ In Annerkennung der hervor­ragenden Arbeit habe das Land die Förderung der Internationalen Kurz­filmtage Oberhausen GmbH von 305.000 Euro in 2009 auf rund 380.000 Euro in 2010 erhöht. Das internationale Festival zeigt vom 29. April. bis 4. Mai insgesamt 490 Filme aus 40 Ländern. Im Kinder- und Jugend­filmwettbewerb stehen 37 Filme aus 17 Ländern.

Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff sagte weiter: „Die Kurzfilmtage werden auch Orte der Bildung sein. Für Kinder und Jugendliche, die hier mit einem ausgezeichneten Programm an den Film herangeführt werden, für Lehrer und Studenten.“ Grosse-Brockhoff betonte, Kunst und Kultur müssten als Bestandteil einer ganzheitlich zu denkenden Bildung gesehen werden. Grosse-Brockhoff: „Mich beschäftigt die Frage, wie wir den Film als Kunst auch in Schulen verankern können. Wir fördern deshalb Studie des Netzwerks Filmkultur zum Ist-Zustand der Filmbildung, aus der weitere Empfehlungen erwachsen sollen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Medienkompetenz. Mir geht es darum, dass wir Film als fundamentalen Bestandteil unseres kulturellen Erbes begreifen, der zur Bildung, Sinnfindung und Selbst­deutung von Kindern und Jugendlichen beitragen kann.“ Im Herbst solle die Studie im Rahmen eines Runden Tischs Filmkultur diskutiert werden. Brockhoff regte in diesem Zusammenhang an, die Film­bildungsaktivitäten in Nordrhein-Westfalen stärker zusammenzuführen. Film solle selbstverständlicher Bestandteil der kulturellen Sozialisation und des Bildungsweges eines jeden Schulkindes in Nordrhein-Westfalen sein, in der Stadt wie auf dem Land.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Kulturreferat, Dr. Stefanie Jenkner, Telefon 0211 837-1136.

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