Engagement Global: Service für Entwicklungsinitiativen

26. Januar 2012

Engagement Global: Service für Entwicklungsinitiativen

ich freue mich über die Einladung zu dem heutigen Empfang und nehme auch gerne die Gelegenheit wahr, ein paar Worte der Begrüßung an Sie zu richten. Als Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien bin ich für die internationalen Angelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen zuständig. Dazu gehört auch die Entwicklungspolitik. Nordrhein-Westfalen hat den Aufbauprozess der neuen Serviceagentur „Engagement Global“ von Anfang an intensiv und konstruktiv begleitet und die Aktivitäten der deutschen Länder koordiniert.

Grußwort
von Frau Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren
zum Empfang von
„Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen“
Bonn
26. Januar 2012

Sehr geehrter Herr Beerfeltz,
(Staatssekretär BMZ),
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister
(OB Nimptsch, Stadt Bonn),
sehr geehrte Frau Büssemakers
(designierte Geschäftsführerin von EG, tritt Amt am 1.2. 2012 an)
sehr geehrter Herr Krupp
(2. Geschäftsführer von EG)
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Engagement Global,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich über die Einladung zu dem heutigen Empfang und nehme auch gerne
die Gelegenheit wahr, ein paar Worte der Begrüßung an Sie zu richten.

Als Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien bin ich für die internationalen Angelegenheiten des
Landes Nordrhein-Westfalen zuständig. Dazu gehört auch die Entwicklungspolitik.

Nordrhein-Westfalen hat den Aufbauprozess der neuen Serviceagentur „Engagement Global“ von Anfang an
intensiv und konstruktiv begleitet und die Aktivitäten der deutschen Länder koordiniert.

Das soll auch so bleiben! Wir werden zusammen mit vier anderen Bundesländern im Programmausschuss von
Engagement Global mitarbeiten und unseren Beitrag zum Gelingen dieses Vorhabens leisten,

Wir tun dies, weil wir die Serviceagentur als gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern, Kommunen und
Zivilgesellschaft begreifen. Nur wenn diese vier Elemente konstruktiv zusammenarbeiten, kann die neue
Serviceagentur erfolgreich sein.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung entwickelt zur Zeit unter meiner Federführung eine neue
Eine-Welt-Strategie. Ich werde sie am kommenden Montag auf der Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik
erstmals der Öffentlichkeit vorstellen.

Das bürgerschaftliche Engagement ist eines der Kernelemente dieser Strategie. Daraus ergeben sich viele
Anknüpfungspunkte für eine produktive Zusammenarbeit zwischen Engagement Global und der Landesregierung.

Anrede

Es ist kein Geheimnis, dass sich mancher gewünscht hat, das BMZ hätte bei der Neuordnung der
Durchführungsorganisationen von vornherein, parallel zur Gründung der GIZ, eine eigene Serviceeinrichtung für
entwicklungspolitische Bildungsarbeit und bürgerschaftliches Engagement ins Leben gerufen.Vielleicht wäre dann
mancher mühsame und vor allem für die Beschäftigten schwierige Übergangsschritt erspart geblieben.

Für den Standort Bonn wünschen wir uns, dass Engagement Global und GIZ sich beide positiv entwickeln
und sich dies in der Personalstärke in Bonn deutlich niederschlägt.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Gründung von Engagement Global sinnvoll und notwendig ist und dass
damit eine neue Epoche im Zusammenwirken von staatlicher und zivilgesellschaftlicher Entwicklungspolitik
beginnt. Sie, meine Damen und Herren, bündeln die sachliche Kompetenz. Das ist das, was wir in Zukunft mehr
denn je brauchen.

In der neuen Engagement Global sind viele unterschiedliche Institutionen und Organisationen, die
vorher getrennt agiert haben und getrennt wahrgenommen wurden, nun unter einem Dach,

Wesentliche Teile von InWEnt sind hier zu finden wie SKEW, ASA und die entwicklungspolitische
Bildungsarbeit, aber auch Elemente des ded sowie Bengo, „weltwärts“ und Ziviler Friedensdienst.

Diese verschiedenen Akteure und ihre unterschiedlichen Organisationskulturen müssen nun zueinander finden.

Der gemeinsame Nenner ist die Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements und hier liegt die große
Aufgabe und zugleich die große Chance der neuen Einrichtung.

Aus den Synergien der verschiedenen Elemente der neuen Agentur kann etwas Neues erwachsen, das mehr ist,
als die Summe seiner Teile.

Die Agentur ist ja nicht Selbstzweck, sondern sie wird einen entscheidenden Beitrag dazu leisten müssen, dass
das entwicklungspolitische Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland nicht nachlässt, sondern sich
weiter entfaltet und sich an die Erfordernisse einer modernen globalen Kommunikationsgesellschaft anpasst.

Dabei ist es wichtig, dass die neue Agentur ein klares Rollenverständnis hat.

Eine „Mitmach“-Zentrale als Herzstück der neuen Agentur macht sicher Sinn, aber Engagement Global soll und darf
nicht der Versuchung erliegen, bürgerschaftliches Engagement ersetzen zu wollen. Sie soll dieses vielmehr
stimulieren und unterstützen, ohne in die Freiräume der Zivilgesellschaft mit Eigeninteressen einzugreifen.

Wir haben in Nordrhein-Westfalen ein seit vielen Jahren, fast schon Jahrzehnten gut funktionierendes
Zusammenspiel von Staat und Zivilgesellschaft.

Die ehemalige InWent und das Eine-Welt-Netz NRW, die Landesregierung und die vielen entwicklungspolitischen
Nichtregierungsorganisationen haben in ihrer Zusammenarbeit eine Balance gefunden, die bundesweit
wahrscheinlich einmalig ist und aus der viele wegweisende Initiativen und Projekte entstanden sind.

Auch für die neue Serviceagentur hoffe ich, dass eine solche Balance mit der Zivilgesellschaft gelingt.

In diesem Sinne wünsche ich der Engagement Global und allen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
einen guten Start und einen anhaltenden Erfolg in ihrer Arbeit!

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