Energieversorgung und Hochtechnologie sind zentrale Themen der Deutsch-Japanischen Zusammenarbeit

20. September 2011

Energieversorgung und Hochtechnologie sind zentrale Themen der Deutsch-Japanischen Zusammenarbeit / 150 Jahre Deutsch-Japanische Beziehungen: NRW-Fachtagung in Essen

Japan und Deutschland begehen in diesem Jahr das 150-jährige Beste­hen ihrer diplomatischen Beziehungen. In Nordrhein-Westfalen leben ca. 12.000 Japanerinnen und Japaner - etwa 9.000 davon im Umkreis von Düsseldorf. Das ist rund ein Drittel der in Deutschland lebenden Japaner. Rund 500 japanische Firmen haben ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen, das sind 40 Prozent der in Deutschland ansässigen Firmen. Mehr als die Hälfte hat ihr Europazentrum in Nordrhein-Westfalen.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Japan und Deutschland begehen in diesem Jahr das 150-jährige Beste­hen ihrer diplomatischen Beziehungen. In Nordrhein-Westfalen leben ca. 12.000 Japanerinnen und Japaner - etwa 9.000 davon im Umkreis von Düsseldorf. Das ist rund ein Drittel der in Deutschland lebenden Japaner. Rund 500 japanische Firmen haben ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen, das sind 40 Prozent der in Deutschland ansässigen Firmen. Mehr als die Hälfte hat ihr Europazentrum in Nordrhein-Westfalen.

In einer zweitägigen Veranstaltung zur „Sicherung der Energieversor­gung“ stellen das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium, die Deutsch-Japanische Gesellschaft am Niederrhein e.V. und die Energie­Agentur.NRW Beispiele der Forschungszusammenarbeit der beiden Länder vor. „Deutschland und Japan stehen gemeinsam vor großen Zu­kunftsaufgaben. Gemeinsame Forschungsarbeiten von Wissenschaftle­rinnen und Wissenschaftlern beider Länder zu Fragen der Klimaverän­derung oder der Zukunft der Städte sind deshalb besonders wichtig“, sagte Wissenschaftsstaatssekretär Helmut Dockter bei der Veranstal­tung auf der Zeche Zollverein in Essen.

„Die Zukunft liegt in der Stadt, Urbanität wird als positiver Wert neu ent­deckt. Schon heute lebt fast die Hälfte aller Menschen in Städten – Drei­viertel der Menschheit sollen es im Jahr 2050 sein. Der Energiehunger dieser Metropolen ist enorm: Derzeit entfallen über 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und etwa 30 Prozent der globalen Treib­hausgasemissionen allein auf den Gebäudebereich. Innovative und nachhaltige Lösungen für die Baubranche können dazu beitragen, den Energieverbrauch und den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken“, betonte Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der Energie­Agentur.NRW.

Von 1957 bis 1965 sind insgesamt 436 japanische Bergleute ins Ruhr­gebiet gekommen, um in verschiedenen Zechen zu arbeiten und sich weiterzuqualifizieren. „Diese Facette der beiderseitigen Beziehungen, der ‚Hochtechnologie-Transfer’ von Kumpel zu Kumpel vor rund 50 Jahren, ist bisher kaum bekannt“, sagte Rudolf Franz, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Niederrhein, unter Bezug auf das gemeinsame Buchprojekt seiner Gesellschaft mit den Universitäten Düsseldorf, Duisburg-Essen und Bochum zu dem Thema.

Mehr unter: www.wissenschaft.nrw.de, www.energieagentur.nrw.de, www.djg-duesseldorf.de .

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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