Hier wird Willkommenskultur gelebt

26. September 2009

Empfang irakischer Flüchtlinge im Bistum Essen - Minister Armin Laschet: „Hier wird die Willkommenskultur gelebt!“

„Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert. Das gilt gerade für die Integration der Zugewanderten. Es ist schön, zu sehen, wie herzlich die irakischen Flüchtlinge aufgenommen und bei ihrem Start ins neue Leben unterstützt werden", erklärte heute Integrationsminister Laschet.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert. Das gilt gerade für die Integration der Zugewanderten. Es ist schön, zu sehen, wie herzlich die irakischen Flüchtlinge aufgenommen und bei ihrem Start ins neue Leben unterstützt werden. Hier wird die Willkommenskultur, die Deutschland braucht, gelebt", erklärte heute (26. September 2009) Integrationsminister Armin Laschet aus Anlass des Willkommens-Gottesdienstes des Bistums Essen für die in Nordrhein-Westfalen aufgenommenen Flüchtlinge aus dem Irak. „Wir erkennen immer mehr, dass Vielfalt eine Bereicherung und auch eine Chance für unsere Gesellschaft ist."

„Ich hoffe, dass Deutschland, dass Nordrhein-Westfalen für Sie zur neuen Heimat wird. Es gibt viele Menschen, die Ihnen dabei helfen wollen“, sagte Minister Laschet und verwies auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kirchengemeinden und Bistümern, in den Wohlfahrtsverbänden, den Städten und beim Kompetenzzentrum für Integration.

Gerade für Menschen mit traumatischen Erlebnissen sei es wichtig, eine neue Heimat zu finden, die ihnen Sicherheit gibt, und in der sie sich wohl fühlen, so Laschet weiter. Deutschland setze alles daran, dies möglich zu machen. So gebe es ein großes Netz an Unterstützern und vielfältige Angebote, die auf das Leben in Deutschland vorbereiten und die Integration erleichtern sollen, wie zum Beispiel Sprach- und Integrationskurse.
Laschet betonte, dass der Besuch dieser Kurse wichtig sei: „Sprache und Bildung sind die Schlüssel für den gesellschaftlichen Aufstieg. Wir geben Ihnen diesen Schlüssel in die Hand - benutzen, quasi mit ihm das Schloss zur Tür in unsere Gesellschaft öffnen, müssen Sie allerdings selbst. Und dahinter muss eine Gesellschaft sein, die Sie dann mit offenen Armen empfängt.“ Hier seien die Kirchen immer schon Vorreiter gewesen. Gerade die Kirchen hätten schon in der Vergangenheit einen wesentlichen Anteil daran gehabt, dass sich die Integrationspolitik insgesamt weiterentwickelt habe, so Laschet weiter.

Im November 2008 hat die Europäische Union beschlossen, 10.000 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Irak aufzunehmen. Viele von ihnen sind wegen des Krieges im Irak geflohen und weil sie wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Nach Deutschland sollen 2.500 Flüchtlinge kommen, Nordrhein-Westfalen wird als bevölkerungsreichstes Bundesland rund 540 Flüchtlingen ein neues Zuhause geben. Bislang sind 265 Flüchtlinge angekommen. Sie fanden eine neue Heimat in Aachen, Ahaus, Bocholt, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gronau, Gütersloh, Hamm, Köln, Mönchengladbach, Münster, Neuss, Stadtlohn, Tönisvorst, Vreden, Wesel und Wuppertal.

Zuletzt kamen am Mittwoch (23. September 2009) 184 besonders schutzbedürftige irakische Flüchtlinge in Hannover an. Davon sollen 32 in Nordrhein-Westfalen untergebracht werden. Unter den Flüchtlingen sind im Herkunftsland verfolgte Minderheiten, wie katholische, chaldäische und syrisch-orthodoxe Christen, Opfer von Folter, Kranke und alleinstehende Mütter mit ihren Kindern.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211/8618-4338.

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