Girls’ und Boys’Day 2012

25. April 2012

Emanzipationsministerin Steffens und Wissenschaftsministerin Schulze nehmen am Girls’ und Boys’Day teil - Schulministerin Löhrmann: Initiative hilft, Rollenklischees zu überwinden

Mehr und mehr junge Frauen interessieren sich für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge - ganz im Sinne des Girls’Day, der seit 2001 junge Frauen zur Berufs- und Ausbildungswahl jenseits der Rollenklischees gewinnen will.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Mehr und mehr junge Frauen interessieren sich für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge - ganz im Sinne des Girls’Day, der seit 2001 junge Frauen zur Berufs- und Ausbildungswahl jenseits der Rollenklischees gewinnen will.

Emanzipationsministerin Barbara Steffens nimmt am Girls’Day (26. April) an der Ruhr-Universität Bochum teil und besucht das Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen auf dem Gesundheitscampus. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besucht an der Fachhochschule (FH) Bielefeld den Workshop Roberta - Lernen mit Robotern.

„Mädchen bringen alles mit, was für einen naturwissenschaftlichen oder technischen Beruf gebraucht wird. Gute Schulabschlüsse, natur-wissenschaftliche Kenntnisse und natürlich auch die technische Begabung“, sagt Emanzipationsministerin Barbara Steffens

Bereits zum zehnten Mal nimmt die Ruhr-Universität am Girls’Day teil. Der Erfolg kann sich sehen lassen: An der Bochumer Uni hat sich die Zahl der Absolventinnen in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen vom Studienjahr 2006/2007 bis zum Studienjahr 2010/2011 nahezu verdreifacht. Und auch an anderen Hochschulen tut sich was. Im Wintersemester 2011/2012 waren unter den Erstsemestern im Bauingenieurwesen mehr als ein Viertel Frauen, in der Informatik rund ein Fünftel. Im Maschinenbau und der Verfahrenstechnik lag der Frauenanteil bei rund 17 in der Elektrotechnik bei 11 Prozent. In diesen Bereichen haben im Vergleich zum Vorjahr bundesweit mehr junge Frauen ein Studium aufgenommen.

Wie experimentierfreudig und technikbegeistert Mädchen sind, stellen Schülerinnen ab der Klasse 7 beim ROBERTA - Lernen mit Robotern-Experimentier-Workshop im zdi-Labor der FH Bielefeld unter Beweis. Zukunft durch Innovation (zdi) - wie das geht, wollen die Schülerinnen Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zeigen. Von ihnen programmierte Roboter reagieren mit speziellen Sensoren auf Geräusche und andere äußere Einflüsse und können so Objekte selbstständig umfahren.

In den so genannten MINT-Berufen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik werden mehr junge Frauen gebraucht, um die großen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen zu können, ist Ministerin Schulze überzeugt: „Ressourcenschonung, Energiewende, Globalisierung oder Armutsbekämpfung - um hier zu guten Lösungen zu kommen, müssen wir das Potenzial der jungen Frauen systematisch fördern.“

Noch orientieren sich Mädchen aber auch Jungen an nur wenigen Ausbildungsberufen und Studienfächern. Mädchen bevorzugen geisteswissenschaftliche Fächer, wollen in helfenden Berufen oder als Friseurin arbeiten. Jungen studieren in technisch-naturwissenschaftlichen Fächern und zieht es in handwerkliche Berufen.

Der Girls´ und Boys’Day will helfen, die Rollenklischees zu überwinden. Daher freut es Schulministerin Silvia Löhrmann, dass nun auch im zwölften Jahr dieser Initiative die Zusammenarbeit von Schulen mit Kommunen, Unternehmen und Organisationen vor Ort für ein reichhaltiges Aktionsangebot sorgt. „Jede Schülerin und jeder Schüler hat ganz eigene Potenziale und Fähigkeiten. Unabhängig von Geschlecht und sozialer Herkunft müssen diese erkannt, individuell gefördert und entwickelt werden. Das sind die Motive, die für die Bildungspolitik unseres Landes zentral sind und die vom Girls’Day und Boys’Day aufgegriffen werden", so Löhrmann.

Termininformationen für die Redaktionen: Ministerin Steffens besucht am Donnerstag, 26. April, 10.00 Uhr bis 10.30 Uhr, das Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen auf dem Gesundheitscampus Bochum, Universitätsstraße 142. Zwei Schülerinnen werden sie im Anschluss an ihr Grußwort zu Karrierechancen von Frauen interviewen.

Der Termin von Wissenschaftsministerin Schulze ist am Donnerstag, 26. April, von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr, im zdi-Schülerinnen und Schülerlabor experiMINT der Fachhochschule Bielefeld, Am Stadtholz 24.

Die Medien sind zur Berichterstattung in Wort, Ton und Bild herzlich eingeladen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-424, an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506. 

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