Elterngeld FAQ

13. September 2010

Elterngeld FAQ

Haben Sie sich schon unter www.bmfsfj.bund.de/... informiert?
Wenn trotzdem noch Fragen offen sind, finden Sie vielleicht im Folgenden eine Antwort.

  • Bis wann muss ich den Antrag stellen?
  • Welches Einkommen wird zu Grunde gelegt, wenn ich vor der Geburt wegen Elternzeit keine eigenen Einkünfte hatte?
  • Welches Einkommen wird zu Grunde gelegt, wenn ich vor der Geburt einen Minijob ausgeübt habe?
  • Muss man 12 Monate vor der Geburt erwerbstätig gewesen sein, um einen Anspruch auf Elterngeld zu haben?
  • Wird das Einkommen des Partners berücksichtigt?
  • Kann der Partner die zwei zusätzlichen Monate auch unmittelbare nach der Geburt in Anspruch nehmen?
  • Kann der Partner auch z.B. für den ersten und den vierzehnten Lebensmonat seines Kindes Elterngeld bekommen?
  • Können beide Elternteile auch gleichzeitig Elterngeld in Anspruch nehmen?

Bis wann muss ich den Antrag stellen?

Elterngeld kann rückwirkend nur für höchstens drei Monate gezahlt werden. Die drei Monate werden ab dem Tag berechnet, an dem Ihr Antrag in der Elterngeldstelle  eingeht. Ihr Antrag sollte der Elterngeldstelle daher spätestens drei Monate nach dem Beginn des Zeitraums vorliegen, für den Sie Elterngeld beantragen.

Beispiel:
Ihr Kind wird am 15. Januar 2007 geboren. Sie selbst möchten für die sieben Monate ab Geburt Elterngeld beantragen, Ihre Partnerin/Ihr Partner für die sieben Monate danach (also ab dem 15. August 2007). Ihr eigener Antrag muss in der Elterngeldstelle spätestens am 15. April 2007 eingegangen sein, der Ihrer Partnerin/Ihres Partners am 15. November 2007.

Welches Einkommen wird zu Grunde gelegt, wenn ich vor der Geburt wegen Elternzeit keine eigenen Einkünfte hatte?

In diesen Fällen hat die Elternzeit meistens mehr als 12 Monate vor der Geburt begonnen. Ist dies der Fall, besteht in der Regel nur Anspruch auf den Mindestbetrag in Höhe von 300 Euro. Oft kann aber zusätzlich der Geschwisterbonus gewährt werden.
Einzelheiten zur Ermittlung des maßgeblichen Einkommens finden Sie hier .

Welches Einkommen wird zu Grunde gelegt, wenn ich vor der Geburt einen Minijob ausgeübt habe?

Auch das Einkommen, das durch einen Minijob erzielt wird, wird berücksichtigt. Liegt dieses Einkommen unter 1.000 Euro monatlich, werden ausnahmsweise mehr als 67 % dieses Einkommens als Elterngeld gezahlt.
Einzelheiten finden Sie hier.

Muss man 12 Monate vor der Geburt erwerbstätig gewesen sein, um einen Anspruch auf Elterngeld zu haben?

Nein. Nur: Je kürzer der Zeitraum war, in dem im Jahr vor der Geburt Einkommen erzielt wurde, desto geringer fällt das Elterngeld grundsätzlich aus.

Wird das Einkommen des Partners berücksichtigt?

Nein. Das Einkommen des Partners zählt nur, soweit dieser selbst Elterngeld beantragt.

Kann der Partner die zwei zusätzlichen Monate auch unmittelbar nach der Geburt in Anspruch nehmen?

Ja.

Kann der Partner auch z.B. für den ersten und den vierzehnten Lebensmonat seines Kindes Elterngeld bekommen?

Ja. Allerdings ist Vorsicht geboten, falls die Mutter einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld hat: Lebensmonate des Kindes, in denen auch nur für einen Tag Anspruch auf Mutterschaftsgeld besteht, gelten als "verbraucht".

Können beide Elternteile auch gleichzeitig Elterngeld in Anspruch nehmen?

Ja.

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