51 Millionen Euro für 11 Projekte in der Forschung
22. Dezember 2017

Elf Projekte zum Ausbau von Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen sollen mit 51 Millionen Euro gefördert werden

Weitere Anträge in der nächsten Runde des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen NRW“ sind bis 30. März 2018 möglich

Mit dem Wettbewerb „Forschungsinfrastrukturen NRW“ will die Landesregierung die Innovationskraft der Wirtschaft stärken und fördert dazu Vorhaben zum Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren. In der zweiten Runde gingen 33 Bewerbungen ein, von denen die elf vielversprechendsten Vorhaben in allen Regionen des Landes nach dem Willen der Jury nun mit 51 Millionen Euro unterstützt werden. Hinzu kommen Eigenanteile in Höhe von sieben Millionen Euro.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Mit dem Wettbewerb „Forschungsinfrastrukturen NRW“ will die Landesregierung die Innovationskraft der Wirtschaft stärken und fördert dazu Vorhaben zum Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren. In der zweiten Runde gingen 33 Bewerbungen ein, von denen die elf vielversprechendsten Vorhaben in allen Regionen des Landes nach dem Willen der Jury nun mit 51 Millionen Euro unterstützt werden. Hinzu kommen Eigenanteile in Höhe von sieben Millionen Euro.
 
Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Die Themenvielfalt der herausragenden Projektempfehlungen reicht von der Batterieforschung über Biotechnologie bis hin zu neuen Werkstoffen und der Digitalisierung. Dies zeigt die große Bandbreite und das enorme Innovationspotenzial der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Mit diesen Investitionen in unsere Forschungsinfrastruktur machen wir das Land wettbewerbsfähiger.“
 
Inzwischen wurde die dritte Runde abgeschlossen, bei der weitere 30 Bewerbungen eingingen. Die Jury wird im Februar 2018 zusammenkommen, um diese Beiträge zu begutachten.
 
In der nun gestarteten vierten Runde können sich Interessenten mit ihren Projekten bis 30. März 2018 bewerben. Antragsberechtigt sind u.a. Unternehmen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Hochschulen.
 
Im Wettbewerb stehen bis zu 200 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bereit. Koordiniert wird die Förderung vom Wirtschaftsministerium zusammen mit den Ministerien für Arbeit, Kultur und Wissenschaft, Umwelt und Verkehr.

Diese Projekte der zweiten Runde zur Forschungsinfrastruktur sollen gefördert werden

  • Ausbau der Offshore-Kompetenz in NRW (DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V., Duisburg)
  • Ausbau der umsetzungsorientierten Forschungsinfrastruktur für die gemeinnützige KIMW Forschungs-GmbH im Bereich der Oberflächentechnik für Kunststoffverarbeitungsprozesse (Gemeinnützige KIMW Forschungs-GmbH, Lüdenscheid)
  • Center zur Entwicklung der Baustelle von morgen (RWTH Aachen)
  • CLIB-Kompetenzzentrum Biotechnologie (Universität Bielefeld)
  • Forschungsinfrastruktur für zukünftige Batteriegenerationen (RWTH Aachen)
  • Industrial Additive Manufacturing NRW-Materials (Universität Paderborn)
  • Integriertes Labor für Wasserstofftechnik in Nordrhein-Westfalen (Zentrum für Brennstoffzellen Technik (ZBT) GmbH, Duisburg)
  • Klimaanpassung sowie neue Produkte und Werkstoffe in der Wasserwirtschaft (IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur, Gelsenkirchen)
  • kOmpLED (Universität zu Köln)
  • Optikzentrum (Fachhochschule Münster)
  • SFF - Smart FOODFACTORY (Hochschule Ostwestfalen-Lippe)

Weitere Informationen zum Wettbewerb

www.efre.nrw.de/wege-zur-foerderung/projektaufrufe/umsetzungsorientierte-forschungsinfrastrukturen
 

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