Einmaliges Unterrichtskonzept: Ministerin Löhrmann und Minister Groschek übergeben mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg den landesweit ersten Leitfaden „Verkehrszähmer“

29. April 2013

Einmaliges Unterrichtskonzept: Ministerin Löhrmann und Minister Groschek übergeben mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg den landesweit ersten Leitfaden „Verkehrszähmer“

Mit dem neuen Unterrichtskonzept „Verkehrszähmer“ wollen die Landesregierung und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern auf ihrem Schulweg deutlich erhöhen. Den landesweit ersten Leitfaden zur Verkehrserziehung überreichten Schulministerin Sylvia Löhrmann, Verkehrsminister Michael Groschek sowie der Geschäftsführer des VRS, Norbert Reinkober, der Grundschule Nußbaumerstraße in Köln. Groschek sagte anlässlich der Vorstellung des neuen Konzepts für die Mobilitäts- und Verkehrserziehung: „Ob aus übertriebener Vorsicht oder aus Bequemlichkeit: Viele Eltern fahren ihre Kinder heutzutage mit dem Auto bis zur Schule. Doch das hohe Verkehrsaufkommen vor den Einrichtungen gefährdet die Schülerinnen und Schüler sogar zusätzlich. Wir wollen mit dem neuen Konzept Eltern ermutigen, ihr Auto stehen zu lassen und die Kinder bestärken, ihren Schulweg eigenständig anzutreten. Dies ist eine frühzeitige und daher wirkungsvolle Präventionsarbeit, so lernen die Kinder etwas für ihr Leben.“

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Köln – Mit dem neuen Unterrichtskonzept „Verkehrszähmer“ wollen die Landesregierung und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern auf ihrem Schulweg deutlich erhöhen. Den landesweit ersten Leitfaden zur Verkehrserziehung überreichten Schulministerin Sylvia Löhrmann, Verkehrsminister Michael Groschek sowie der Geschäftsführer des VRS, Norbert Reinkober, der Grundschule Nußbaumerstraße in Köln.

Groschek sagte anlässlich der Vorstellung des neuen Konzepts für die Mobilitäts- und Verkehrserziehung: „Ob aus übertriebener Vorsicht oder aus Bequemlichkeit: Viele Eltern fahren ihre Kinder heutzutage mit dem Auto bis zur Schule. Doch das hohe Verkehrsaufkommen vor den Einrichtungen gefährdet die Schülerinnen und Schüler sogar zusätzlich. Wir wollen mit dem neuen Konzept Eltern ermutigen, ihr Auto stehen zu lassen und die Kinder bestärken, ihren Schulweg eigenständig anzutreten. Dies ist eine frühzeitige und daher wirkungsvolle Präventionsarbeit, so lernen die Kinder etwas für ihr Leben.“

Löhrmann ergänzte: „Kinder sollen sich sicher und auch selbstsicher auf ihren täglichen Schulweg begeben. Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung ist Aufgabe aller Schulformen und Schulstufen und kann durch Kooperationen mit außerschulischen Partnern wie mit dem VRS vielfältig gestaltet werden. Mobilitätsbildung in der Schule verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und beinhaltet auch Aspekte wie Umweltbewusstsein.“

„Das Verkehrszähmer-Programm ist das neueste Projekt der Schulberatung des VRS. Die Schulberatung ist für uns eine recht neue Aufgabe, die wir gerne angenommen haben und die die sichere und eigenständige Mobilität der Kinder und Jugendlichen fördert – egal ob die Kinder mit Bus und Bahn, mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind“, erläuterte VRS-Geschäftsführer Reinkober.

Das neuartige Verkehrssicherheitskonzept hat die Grundschulpädagogin Angela Baker-Price aus Baesweiler entwickelt. Als „Verkehrszähmer“ können die Schülerinnen und Schüler die „gefährlichen Drachenautos“ bändigen, indem sie auf das „Elterntaxi“ verzichten und allein oder in Gruppen zu Fuß zur Schule gehen. Dafür erhalten die Kinder „Zaubersterne“, die sie gemeinsam beispielsweise gegen verlängerte Pausen oder Spielstunden eintauschen können. Auch reflektierende Sicherheitskleidung wird belohnt.

Das Verkehrsministerium hat die Erstellung des rund 120 Seiten starken Leitfadens „Verkehrszähmer“ mit etwa 60.000 Euro im Rahmen der Arbeit des Netzwerks Verkehrssicheres NRW gefördert. Der Leitfaden sowie die Lernkarten stehen den Grundschulen ab sofort zur Verfügung. Die Materialien können über die regionalen Koordinierungsstellen des Netzwerks Verkehrssicheres NRW in den Regierungsbezirken www.verkehrssicherheit.nrw.de angefordert werden. Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg www.vrsinfo.de.

Pressekontakt:
E-Mail: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de
Telefon 0211/3843-1019
oder an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung
Telefon 0211 5867-3505.

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