Minister gratuliert dem Zentrum für Entwicklungsforschung der Uni Bonn

2. Oktober 2009

Eine nordrhein-westfälische Erfolgsgeschichte: Minister Armin Laschet gratuliert dem Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn zum 10-jährigen Bestehen seines internationalen Graduiertenprogramms

402 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 77 Län­dern haben seit seiner Entstehung im Jahre 1999 an der Interdiscipli­nary Graduate School for Development Research (BiGS-DR) des Zent­rums für Entwicklungsforschung (ZEF) in Bonn teilgenommen. 206 der Absolventen haben einen Doktortitel erhalten. „Damit zählt das ZEF nicht nur zu den ersten, sondern auch zu den größten Graduiertenpro­grammen Deutschlands“, so Minister Armin Laschet heute zu dem 10-jährigen Bestehen des ZEF-Programms in Bonn.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

402 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 77 Län­dern haben seit seiner Entstehung im Jahre 1999 an der Interdiscipli­nary Graduate School for Development Research (BiGS-DR) des Zent­rums für Entwicklungsforschung (ZEF) in Bonn teilgenommen. 206 der Absolventen haben einen Doktortitel erhalten. „Damit zählt das ZEF nicht nur zu den ersten, sondern auch zu den größten Graduiertenpro­grammen Deutschlands“, so Minister Armin Laschet heute (2. Oktober 2009) zu dem 10-jährigen Bestehen des ZEF-Programms in Bonn.

Ein Drittel der Beteiligten an dem Graduierten-Programm kommt aus Entwicklungsländern. Gerade diese hohe Beteiligung von Nachwuchs­wissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus Entwicklungsländern, die sich trotz vielfältiger Hürden für ein Studium am Wissenschafts­standort Deutschland entschieden haben, macht den Erfolg des ZEF aus.

In einer sich globalisierenden Welt, ist die Mobilität hochqualifizierter Fachkräfte eine wichtige Quelle von Innovation, Wissen und Know-how. „Gerade die internationale Forschung lebt von der Mobilität junger Füh­rungskräfte - eine Entwicklung, die sinnvoll gestaltet, für alle Beteiligten Vorteile bringen kann“, so Minister Laschet, der auch Mitglied im inter­nationalen Beirat des Graduiertenprogramms ist.

Der vor diesem Hintergrund angestrebte dreifache Effekt ließe sich durch eine politisch gestaltete Wechselwirkung von Mobilität, Migration und Entwicklung erzielen. „Wir wollen, dass sowohl die Fachkräfte selbst, als auch die Herkunftsländer und die Aufnahmeländer von dieser Mobilität profitieren“, so Laschet. Gut integrierte Fachkräfte würden im Aufnahmeland Zugang zu Bildungs-, Arbeits- und Verdienstmöglichkei­ten erhalten, die ihre Herkunftsländer nicht bieten könnten.

Die Fachkräfte aus Entwicklungsländern, die als Teil der sogenannten Diaspora in Deutschland bleiben, leisten durch ihre Rücküberweisungen einen wichtigen Beitrag zur Einkommenssicherung ihrer Familien. Im Jahr 2008 überstiegen diese mit etwa 308 Milliarden Euro weltweit den Umfang offizieller Entwicklungshilfe.

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung Deutschlands und dem internationalen Wettbewerb um die 'besten Köpfe', profitiert auch das Aufnahmeland Deutschland von der Arbeit qualifizierter zuge­wanderter Fachkräfte.

Minister Laschet warnte aber davor, das Fachkräftereservoir der Ent­wicklungsländer auszubeuten. Daher ist es auch als Erfolg zu bewerten, dass die große Mehrheit der Graduierten des ZEF in ihre Heimat zu­rückkehrt und ihr neuerworbenes Wissen und Know-how zum Aufbau und Stärkung der Institutionen einsetzt. Minister Laschet: „Fachkräfte aus Entwicklungsländern an internationalen Wissens- und Arbeitsmärk­ten zu beteiligen, ist sowohl für die großen Industrie- als auch für die Entwicklungsländer eine wichtige Investition in die Zukunft. Damit sind die Voraussetzungen dafür gegeben, dass aus Brain-Drain, Brain-Gain werden kann.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211/8618-4338.

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