Ein Jahr KiBiz: Mehr Plätze und höhere Qualität

27. Juli 2009

Ein Jahr Kinderbildungsgesetz – KiBiz / Minister Armin Laschet: „Bewährungsprobe gut bestanden - Mehr Plätze und höhere Qualität!"

Am 1. August 2009 ist das KiBiz (Kinderbildungsgesetz) seit einem Jahr in Kraft. Kinder- und Jugendminister Armin Laschet ist mit der ersten Jahresbilanz sehr zufrieden. „Wir haben erreicht, was wir wollten, nämlich mehr Plätze für die Unterdreijährigen und eine bessere Qualität der Kinderbetreuung."

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Am 1. August 2009 ist das KiBiz (Kinderbildungsgesetz) seit einem Jahr in Kraft. Kinder- und Jugendminister Armin Laschet ist mit der ersten Jahresbilanz sehr zufrieden. „Wir haben erreicht, was wir wollten, nämlich mehr Plätze für die Unterdreijährigen und eine bessere Qualität der Kinderbetreuung", sagte der Minister heute (27. Juli 2009) in Düsseldorf. Die Tatsachen sprechen für sich, so Laschet weiter und zählt im Einzelnen auf:

•     Hohes Engagement des Landes für Kinder

Im Kindergartenbereich hat sich viel getan: 2007 waren es 819 Mil­lionen Euro, die das Land zur Verfügung gestellt hat, im Jahr 2010 werden es 1,262 Milliarden Euro sein. Insgesamt gibt es eine Stei­gerung um 433 Millionen Euro oder 54,1 Prozent!

Im Durchschnitt beteiligt sich das Land mit 35 Prozent an den Kosten für die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen. Damit sind wir im Ländervergleich an der Spitze.

•     Mehr Plätze für unter Dreijährige

Die Steigerung von rund 11.800 auf rund 86.000 Plätze im Jahr 2009 ist eine enorme Leistung. 2005 waren wir Schlusslicht unter den westlichen Bundesländern. Mit 86.000 U3-Plätzen ist uns eine große Kraftanstrengung gelungen. Im Kindergartenjahr 2010/2011 wollen wir den Rechtsanspruch für Zweijährige erreichen.


•     Ferienzeit ist Bauzeit

Nordrhein-Westfalen liegt im Abfluss der Investitionsmittel des Bun­des mit an der Spitze der westlichen Flächenländer. Bewilligt wurden von den Landschaftsverbänden 137,5 Millionen Euro. Für 26 Millio­nen Euro sind bereits Kindertagesstättenplätze umgebaut worden.

•     Familienzentren unterstützen Familien mit Kindern

Die Zusammenführung von Familienbildung und Beratung und Kindertagesstätten gehört zu den innovativen Konzepten moderner Familienpolitik. Rund 1.750 Familienzentren im neuen Kindergar­tenjahr 2009/10 machen deutlich: immer mehr Familien erfahren Hilfe und Beratung niederschwellig vor Ort.

•     Mehr Betreuung für Kinder mit Behinderung

Mit KiBiz setzen wir die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen um; Kinder mit Behinderung und Kinder ohne Behin­derung sollen grundsätzlich gemeinsam gefördert werden. Die Zahl der Kinder mit Behinderung, die in den Kindertageseinrichtungen betreut werden, steigt stetig. Im Jahr 2008/2009 sind es 11.666, im Jahr 2009/2010 sind es bereits rund 13.685 Kinder.

•     Mehr Chancen durch Sprachförderung

Eines unserer wichtigsten Anliegen ist die Verbesserung der Sprachförderung. Heute erfolgt sie - im Gegensatz zu früher - systematisch und zielgerichtet. Wir haben sie gesetzlich verankert. Rund 67.500 Kinder werden zurzeit in zwei Jahrgängen mit zusätz­lichen Maßnahmen in der deutschen Sprache gefördert, mehr als jemals zuvor.

•     Mehr Kindertagespflege

Erstmalig fördert das Land auch die Kindertagespflege. Damit erhält auch diese Betreuungsform endlich die verdiente Aufmerksamkeit. Und wir stärken das Interesse der Kommunen an einem Ausbau. Im ersten KiBiz-Jahr hatten wir 14.145 Plätze in der Kindertagespflege, ab 1. August werden es 19.176 sein.

Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter beim Aktionsprogramm Kindertagespflege des Bundes. Mit über 50 Standorten liegen rund ein Viertel aller geplanten Modellstandorte in Nordrhein-Westfalen. Ziel des Aktionsprogramms ist es, für mehr gute Betreuungsplätze in der Kindertagespflege zu sorgen. Bei diesem Programm ziehen der Bund, das Land und die Kommunen an einem Strang.

•     Mehr Ganztagsbetreuung

Wir haben eine Steigerung bei den Ganztagesplätzen von rund 22 Prozent nach dem GTK auf rund 37 Prozent nach dem KiBiz. Damit liegt Nordrhein-Westfalen in der Ganztagsbetreuung ganz weit vorn.

Minister Laschet: „Das alles bestätigt uns, dass es zu der von uns vor­genommenen Wende keine Alternative gab: Sie war und ist richtig und notwendig. Das KiBiz ist ein zukunftsfähiges Gesetz, mit dem wir unser Bundesland attraktiv für Familien mit Kindern machen. Ein wichtiger Schritt hin zu unserem Ziel, das kinder- und familienfreundlichste Bundesland zu werden.“

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