Ein Jahr „Berufliches Gymnasium für Gesundheit“ – Ministerin Löhrmann: Zum neuen Schuljahr haben wir das Angebot erheblich ausgebaut

31. Oktober 2014

Ein Jahr „Berufliches Gymnasium für Gesundheit“ – Ministerin Löhrmann: Zum neuen Schuljahr haben wir das Angebot erheblich ausgebaut

Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 haben sich 16 weitere Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen dem Schulversuch „Berufliches Gymnasium für Gesundheit“ angeschlossen. Ein Jahr nach der Einführung des neuen Bildungsgangs zog Schulministerin Sylvia Löhrmann eine positive Zwischenbilanz: „Ich freue mich, dass das Angebot so gut angenommen wird. Die große Nachfrage belegt, dass mit dem Bildungsgang ‚Gesundheit‘ eine Lücke in der Schullandschaft Nordrhein-Westfalens geschlossen wurde. Eine Befragung unter den Schülerinnen und Schülern am Ende des ersten Unterrichtsjahres zeigte, dass sie die Praxisorientierung schätzen und sich auf ihre berufliche Zukunft gut vorbereitet fühlen. Mit der Allgemeinen Hochschulreife in Verbindung mit spezifischem Fachwissen im Bereich Gesundheit haben die Schülerinnen und Schüler ein gutes Fundament, auf dem sie mit einem anschließenden Studium oder einer Ausbildung im Gesundheits- und Pflegebereich aufbauen können“, so die Ministerin.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 haben sich 16 weitere Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen dem Schulversuch „Berufliches Gymnasium für Gesundheit“ angeschlossen. Ein Jahr nach der Einführung des neuen Bildungsgangs zog Schulministerin Sylvia Löhrmann eine positive Zwischenbilanz: „Ich freue mich, dass das Angebot so gut angenommen wird. Die große Nachfrage belegt, dass mit dem Bildungsgang ‚Gesundheit‘ eine Lücke in der Schullandschaft Nordrhein-Westfalens geschlossen wurde. Eine Befragung unter den Schülerinnen und Schülern am Ende des ersten Unterrichtsjahres zeigte, dass sie die Praxisorientierung schätzen und sich auf ihre berufliche Zukunft gut vorbereitet fühlen. Mit der Allgemeinen Hochschulreife in Verbindung mit spezifischem Fachwissen im Bereich Gesundheit haben die Schülerinnen und Schüler ein gutes Fundament, auf dem sie mit einem anschließenden Studium oder einer Ausbildung im Gesundheits- und Pflegebereich aufbauen können“, so die Ministerin.

Im vergangenen Schuljahr war an 15 Berufskollegs der neue Bildungsgang im Rahmen eines Schulversuchs eingeführt worden. An den nun insgesamt 31 „Beruflichen Gymnasien für Gesundheit“ in allen Landesteilen Nordrhein-Westfalens lernen rund
1.400 Schülerinnen und Schüler.

Die Unterrichtsvorgaben sehen für alle Schülerinnen und Schüler die Leistungskursfächer Gesundheit und Biologie sowie das Grundkursfach Biochemie vor. Darüber hinaus eröffnet das Fach Psychologie weitere Perspektiven. Praktische Erfahrungen gewinnen die Schülerinnen und Schüler durch Hospitationen in medizinischen, wissenschaftlichen oder öffentlichen Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäusern, Labors oder Gesundheitsämtern.

Gesundheitsministerin Barbara Steffens betonte, dass die Beruflichen Gymnasien für Gesundheit nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Qualifizierung von Nachwuchs im Gesundheitssektor leisten: „Grundsätzlich ist jeder Anreiz gut, der Jugendliche dazu bringt, sich ernsthaft mit dem Thema Gesundheit auseinanderzusetzen. Zusätzlich werden an den Beruflichen Gymnasien für Gesundheit junge Menschen motiviert, sich nach dem Schulabschluss für einen Gesundheits- oder Pflegeberuf zu entscheiden. Wir brauchen zukünftig immer mehr und immer besser ausgebildete Fachkräfte in den Bereichen Medizin, Psychologie, Pharmazie, Therapie und Pflege.“

Die am Schulversuch teilnehmenden Berufskollegs können bereits auf jahrelange Erfahrungen im Gesundheitsbereich, z.B. in der dualen Berufsausbildung der medizinischen Fachangestellten, zurückblicken. Engagierte Lehrkräfte haben Bildungspläne entwickelt, die sich eng an der Berufswelt orientieren.

Die Schulen werden vom Schulministerium sowie den schulfachlichen Dezernenten der Bezirksregierungen in allen Phasen des Schulversuchs bis zum Zentralabitur begleitet und beraten. Im Jahr 2016 legen die ersten Schülerinnen und Schüler das Zentralabitur in diesem Bereich ab.

Die Broschüre zum Beruflichen Gymnasium für Gesundheit steht auf der Internetseite des Schulministeriums zum Download bereit: https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/msw/das-berufliche-gymnasium-fuer-gesundheit/1633

Folgende Berufskollegs haben den Bildungsgang „Berufliches Gymnasium für Gesundheit“ zum aktuellen Schuljahr eingeführt:

Bezirksregierung Arnsberg
Käthe-Kollwitz Berufskolleg Hagen
Liebigstraße 20-22
58095 Hagen

Stift Cappel Berufskolleg der Ev. Kirchengemeinde Lippstadt
Cappeler Stiftsallee 6
59556 Lippstadt

Gertrud-Bäumer-Berufskolleg des Märkischen Kreises
Raithelplatz 5
58509 Lüdenscheid

Berufskolleg Allgemeingewerbe, Hauswirtschaft und Sozialpädagogik des Kreises Siegen-Wittgenstein
Fischbacherbergstraße 17
57072 Siegen

Bezirksregierung Detmold
Kreisberufskolleg Brakel des Kreises Höxter
Klöckerstraße 10
33034 Brakel

Berufskolleg Halle (Westf.) des Kreises Gütersloh
Kättkenstraße 14
33790 Halle (Westf.)

Anna-Siemsen-Berufskolleg des Kreises Herford
Hermannstraße 9
32051 Herford

Bezirksregierung Düsseldorf
Berufskolleg Neandertal des Kreises Mettmann
Koenneckestraße 25
40822 Mettmann

Käthe-Kollwitz-Berufskolleg der Stadt Remscheid
Freiheitstr. 146
42853 Remscheid

Berufskolleg Viersen-Dülken des Kreises Viersen
Heesstraße 95
41751 Viersen

Bezirksregierung Köln
Robert-Wetzlar-Berufskolleg
Kölnstr. 229
53117 Bonn

Berufskolleg Simmerath/Stolberg der Städteregion Aachen
Am Obersteinfeld 8
52222 Stolberg

Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf
Kerschensteiner Straße 4
53844 Troisdorf

Bezirksregierung Münster
Berufskolleg Lise Meitner des Kreises Borken in Ahaus
Lönsweg 24
48683 Ahaus

Berufskolleg Königstraße der Stadt Gelsenkirchen
Königstraße 1
45881 Gelsenkirchen

Anne-Frank-Berufskolleg der Stadt Münster
Manfred-von-Richthofen-Str. 39
48145 Münster

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon: 0211 5867-3505.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.