Ehrenamt ist Ehrensache

30. Januar 2009

Ehrenamt ist Ehrensache / Minister Armin Laschet: „Bürgerschaftliches Engagement ist Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft“

„Ehrenamtliches Engagement leistet einen wichtigen Beitrag für Lebensqualität und Integrationskraft des Gemeinwesens. Die Gesellschaft lebt davon, dass Menschen Verantwortung für sich und für andere übernehmen,“ betonte Generationenminister Armin Laschet heute in seinem Grußwort auf der Ökumenischen Tagung der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Ehrenamtliches Engagement leistet einen wichtigen Beitrag für Le­bensqualität und Integrationskraft des Gemeinwesens. Die Gesellschaft lebt davon, dass Menschen Verantwortung für sich und für andere über­nehmen. Hinsichtlich des demographischen Wandels gewinnt bürger­schaftliches Engagement immer stärker an Bedeutung,“ betonte Generationenminister Armin Laschet heute (30. Januar 2009) in seinem Grußwort auf der Ökumenischen Tagung der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft „Um Gottes Willen? Wir engagieren uns“ in Köln.

Der Bereich Kirche und Religion zählt nach Sport, Schule und Kinder­garten laut dem Ergebnis des Freiwilligensurveys 2004 die meisten Engagierten. Drei Millionen Menschen über 14 Jahre engagieren sich im kirchlichen Umfeld. „Der Bereich Kirche ist somit einer der Kristallisa­tionspunkte an denen Bürgerinnen und Bürger sich engagieren und gleichzeitig Ausgangspunkt für vielfältige freiwillige, ehrenamtliche Aktivitäten in der Gesellschaft“, so Minister Laschet weiter.

Nicht nur die Kirche und ihre Organisationen sind davon abhängig, dass sich ihre Mitglieder engagieren. „Auch die Demokratie als Ganzes ist auf mündige Bürgerinnen und Bürger angewiesen, die sich aktiv für ihre eigenen Belange aber auch für ihre Mitmenschen einbringen. Dieses Engagement ist aber nicht selbstverständlich“, sagte Minister Laschet.

Förderliche Rahmenbedingungen für die veränderten Ansprüche der potenziell Engagierten zu schaffen ist vorwiegend Aufgabe des Staates. Deshalb hat das Land zusammen mit den Kommunen Ende vergange­nen Jahres das Projekt einer landesweiten Ehrenamtskarte gestartet. Land und Kommunen drücken mit der Karte ihre Wertschätzung für das mit hohem persönlichem Einsatz verbundene Ehrenamt aus und danken allen Ehrenamtlichen.

Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten in allen am Projekt teilnehmenden Orten mit der Karte Vergünstigungen in vielen öffentlichen wie auch privaten Einrichtungen und Unternehmen. Das können Museen, Bibliotheken, Theater, Schwimmbäder, Volkshoch­schulen und Parks genauso sein wie Einzelhändler, Apotheken, Kinos, Sportstätten oder Hotels.

Das Land hat den Rahmen für dieses Projekt geschaffen und unterstützt die Kommunen im Prozess der Einführung der Karte. Jede Kommune und jeder Kreis in Nordrhein-Westfalen kann sich am Projekt der Ehren­amtskarte beteiligen. Ehrenamtliche in Arnsberg, Gronau, Gütersloh, Mönchengladbach, Mülheim/Ruhr, Neuss und Rheine können die Ehrenamtskarte bereits nutzen.

Informationen zur Ehrenamtskarte, zu den teilnehmenden Kommunen und den Vergünstigungen finden sich auf der Internetseite www.ehrensache.nrw.de.

 

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