Ideenwettbewerb: Nordrhein-Westfalen spornt Beschäftigte zu besonderer Kreativität an

1. Juli 2010

Effektiver, besser und schneller – Nordrhein-Westfalen spornt Beschäftigte zu besonderer Kreativität an / Heute startet Innenminister Wolf Ideenwettbewerb

Nordrhein-Westfalen will seine Beschäftigten zu besonderer Kreativität anspornen. Heute startet der Ideenwettbewerb zum Thema „Innovative Technik und Verfahren in der Landesverwaltung“. Für die drei besten Vorschläge gibt es Preise in Höhe von 7.500, 5.000 und 2.500 Euro.

Das Innenministerium teilt mit:

Nordrhein-Westfalen will seine Beschäftigten zu besonderer Kreativität anspornen. Heute startet der Ideenwettbewerb zum Thema „Innovative Technik und Verfahren in der Landesverwaltung“. Für die drei besten Vorschläge gibt es Preise in Höhe von 7.500, 5.000 und 2.500 Euro. „Wir wollen die Beschäftigten motivieren, sich aktiv in diesen Modernisierungsprozess einzubringen. Fortschritt in der Verwaltung kann nur gelingen, wenn die Abläufe kontinuierlich dem technischen Wandel angepasst werden“, sagte der Minister heute (1. Juli 2010) in Düsseldorf.

Der Wettbewerb ermutigt alle Beschäftigten der Landesverwaltung, die eigenen Arbeitsprozesse noch wirtschaftlicher und zeitsparender zu gestalten. „Eine gut funktionierende moderne Verwaltung braucht Mitarbeiter, die bereit sind, über Grenzen hinaus zu denken und nach neuen Lösungen zu suchen.“ Der Wettbewerb ist auch Anschub für das allgemeine Ideenmanagement, das seit 2002 das behördliche Vorschlagswesen abgelöst hat. Während des ersten Wettbewerbs in 2003  zum Thema „Kundenfreundliche Verwaltung“ hatte sich die Zahl der Vorschläge gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt.

Insgesamt sind von den über 5.300 seit 2002 eingereichten Ideen 700 mit einem Gesamtbetrag von rd. 430.000 Euro belohnt worden. „Effektiver, besser und schneller – das sind die Merkmale, die hervorragende Einfälle und Konzepte auszeichnet“, sagte der Minister. Dafür gibt es viele gute und aktuelle Beispiele aus verschiedenen Bereichen:

· Eine neue Wechselvorrichtung bei Dienstwaffen der Polizei ermöglicht den Austausch lediglich der Schlagbolzfeder anstatt der gesamten Schlagbolzeneinheit und erspart damit Kosten.

· Dienstausweise der Polizei werden durch Brailleschrift auch für blinde Menschen lesbar.

· Ein neues Wechseldatenträgerkonzept ermöglicht der Polizei kostenfrei den sicheren Datentransfer ohne Wartezeiten und ohne dass die lokalen IT-Systeme der jeweiligen Polizeibehörden tätig werden müssen.

· Ein neues Fernentschärfungsgerät im Kampfmittelbeseitigungsdienst kann schneller und ohne aufwendige Manipulation an der potentiell lebensbedrohenden Bombe angebracht werden. Dadurch erhöht sich die Sicherheit der Einsatzkräfte.

· Sitzungssäle von Gerichten können künftig mit einem neuen Prototyp eines unter eine Glasfläche eingelassenen Monitors mit IT-Technik ausgestattet werden.

· Eine Notfallmeldung mittels Einblenden eines „Pop up“ Fensters auf allen Arbeitsplätzen soll im Notfall die Räumung des Gebäudes beschleunigen.

Die Frist für das Einreichen der Vorschläge für den zweiten Ideenwettbewerb endet am 31. Dezember 2010. Dann werden alle eingegangenen Konzepte von einem Zentralen Ausschuss bewertet. Auf dieser Grundlage wird dann das Kabinett über die Vergabe der Preise entscheiden. „Am Ende des Wettbewerbs steht ein Doppelsieg: für unsere hoch motivierten Beschäftigten und für unser Land“, erklärte Wolf.

Weitere Informationen zum Ideenmanagement finden Sie unter: www.im.nrw.de/inn/141.htm

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums, Telefon 0211 871 2300 oder -2301.

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