Dritte Auflage der Broschüre „Deutsche aus Russland“ erschienen

23. Oktober 2009

Dritte Auflage der Broschüre „Deutsche aus Russland“ erschienen

Die Broschüre „Deutsche aus Russland“ des nordrhein-westfälischen Integrationsbeauftragten, Thomas Kufen, wird aufgrund der großen Nachfrage zum dritten Mal aufgelegt. Die Auflage liegt jetzt bei 10.000 Exemplaren.

Der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, teilt mit:

Die Broschüre „Deutsche aus Russland“ des nordrhein-westfälischen Integrationsbeauftragten, Thomas Kufen, wird aufgrund der großen Nachfrage zum dritten Mal aufgelegt. Die Auflage liegt jetzt bei 10.000 Exemplaren.

„Ich freue mich über das große Interesse, das die Broschüre 'Deutsche aus Russland. Wer sie sind. Woher sie kommen. Was sie mitbringen' gefunden hat. Es zeigt, dass die Broschüre Antworten auf viele offene Fragen gibt“, so der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nord­rhein-Westfalen und Vorsitzende des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen, Thomas Kufen.

Seit 1990 sind etwa 2,5 Millionen Russlanddeutsche und deren Ange­hörige aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion in die Bundes­republik Deutschland gekommen, rund 500.000 kamen nach Nordrhein-Westfalen. „Sie sind heute ein wichtiger und aktiver Teil unserer Gesell­schaft geworden und haben diese durch ihr Können, ihren Arbeitswillen, ihre Kultur und ihr Engagement bereichert. Dennoch sind die Deutschen aus Russland vielen immer noch fremd und ihre Geschichte unbekannt geblieben“, betont Kufen.

Die gemeinsame Veröffentlichung des Integrationsbeauftragten und des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen vermittelt im ersten Teil einen kurzen Überblick über die Geschichte der Deutschen aus Russland von der organisierten Ansiedlung im russischen Reich des 18. Jahrhunderts bis hin zur Ausreise in die Bundesrepublik Ende der 80er Jahre. Im zweiten Teil werden Fragen über Herkunft, Situation der Spätaussiedler, ihre Stellung und ihre Bedeutung für Deutschland beantwortet.

Der Landesbeirat setzt sich besonders stark für eine sachliche Dar­stellung von Aussiedler- und Integrationsfragen, eine angemessene Berichterstattung sowie objektive Information und Aufklärung über Geschichte und Gegenwart der Aussiedlerinnen und Aussiedler in der Öffentlichkeit und in den Medien ein. Diese Broschüre trägt dazu bei, Verständnis zu schaffen, Vorurteile abzubauen und das vermeintlich Fremde vertrauter zu machen.

Die Broschüre kann beim Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen beim Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, per Mail unter marina.dohna@mgffi.nrw.de bestellt werden, oder im Internet unter www.integrationsbeauftragter.nrw.de als Download bezogen werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro des Integrationsbeauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, Telefon 0211 8618-3336, Telefax 0211 8618-53336.

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