Prof. Dr. Hans-Günter Rolff wird mit Verdienstkreuz 1. Klasse geehrt

2. September 2011

Dortmunder Schulforscher ohne Oberlehrerallüren: Ehrung für Vordenker im deutschen Schulsystem / Prof. Dr. Hans-Günter Rolff wird mit Verdienstkreuz 1. Klasse geehrt

Staatssekretär Helmut Dockter hat im Wege der Erstauszeichnung das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Hans-Günter Rolff überreicht. „Professor Rolff ist einer der führenden Vordenker für das Schulwesen in Deutschland. Ein einzigartiges Engagement für Chancengleichheit und Bildungsge­rechtigkeit prägen sein Forscherleben. Sein Name steht für ‚gute Schule’, wie es eine langjährige Praktikerin und Kollegin von ihm einmal auf den Punkt gebracht hat“, sagte Staatssekretär Helmut Dockter.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Staatssekretär Helmut Dockter hat im Wege der Erstauszeichnung das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Hans-Günter Rolff überreicht. „Professor Rolff ist einer der führenden Vordenker für das Schulwesen in Deutschland. Ein einzigartiges Engagement für Chancengleichheit und Bildungsge­rechtigkeit prägen sein Forscherleben. Sein Name steht für ‚gute Schule’, wie es eine langjährige Praktikerin und Kollegin von ihm einmal auf den Punkt gebracht hat“, sagte Staatssekretär Helmut Dockter. Der international renommierte Schulentwicklungsforscher erhält die Aus­zeichnung für sein herausragendes jahrzehntelanges wissenschaftliches und ehrenamtliches Engagement.

Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2005 leitete Professor Rolff das von ihm gegründete Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der Technischen Universität Dortmund. Auf ihn geht das so genannte Päda­gogische Qualitätsmanagement (PQM) zurück, nach dessen Vorbild heute zahlreiche deutsche Auslandsschulen arbeiten. „Die Forschungs­arbeiten von Professor Rolff sind gekennzeichnet von einem hohen Maß an Praxisbezug für die Schullandschaft und für eine einzelne Schule. Er hat nicht nur die Forschungsszene in Nordrhein-Westfalen bereichert, sondern auch das System Schule verständlicher und besser gemacht“, so Wissenschaftsstaatssekretär Dockter. Als exponierter Forscher für Schulfragen gehörte Rolff in den 1990-ziger Jahren der von Johannes Rau initiierten „Bildungskommission Nordrhein-Westfalen“ an und war von 1999 bis 2002 Mitglied des Bildungsrats beim Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen.

Rolff hat sich sowohl in seiner Zeit als Hochschullehrer als auch nach seiner Emeritierung stark gemacht für den wissenschaftlichen Nach­wuchs. Er war über zwanzig Jahre von 1984 bis 2005 ehrenamtlicher Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung und hat unzählige Stipen­diaten unterstützt und begleitet. Nach seiner Emeritierung hat er an sei­nem Wohnort Dortmund im Jahr 2006 die „Dortmunder Akademie für pädagogische Führungskräfte“ initiiert. Die Akademie bietet bundesweit Kurse und Seminare zur wissenschaftlichen Weiterbildung von Lehre­rinnen und Lehrern mit Leitungsaufgaben an. Zugleich war ihm die ganz konkrete Schulentwicklung in der Stadt, in der er wohnt, immer ein be­sonderes Anliegen. Seit dem Jahr 2000 gehört der 1939 in Hannover geborene Rolff der „Dortmunder Bildungskommission“ an; seit 2002 ist er ihr Vorsitzender. Die von der Stadt Dortmund gebildete Kommission ist ein zentraler Ratgeber für kommunale Bildungsentscheidungen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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