Dioxin/PCB: Aktuelle Untersuchungsergebnisse

16. April 2012

Dioxin/PCB: Aktuelle Untersuchungsergebnisse / Eier-Beprobungen in OWL: PCB-Belastung in Hühnereier geht zurück – Ergebnisse in 2 von 4 Ställen aber weiterhin oberhalb der Grenzwerte

Die Belastung von Eiern mit polychlorierten Biphenyle (PCB) in einem Bio-Betrieb in Ostwestfalen-Lippe überschreitet in zwei von vier Ställen weiterhin die Grenzwerte. Das ist das Ergebnis der jüngsten Unter­suchungen durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL). Die am 11.04.2012 beim CVUA eingegangenen Proben (jeweils 60 Hühnereier) wurden auf polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzo­furane, zusammen auch vereinfachend „Dioxine“ genannt, sowie auf polychlorierte Biphenyle (PCB) untersucht.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Die Belastung von Eiern mit polychlorierten Biphenyle (PCB) in einem Bio-Betrieb in Ostwestfalen-Lippe überschreitet in zwei von vier Ställen weiterhin die Grenzwerte. Das ist das Ergebnis der jüngsten Unter­suchungen durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL).

Die am 11.04.2012 beim CVUA eingegangenen Proben (jeweils 60 Hühnereier) wurden auf polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzo­furane, zusammen auch vereinfachend „Dioxine“ genannt, sowie auf polychlorierte Biphenyle (PCB) untersucht.

In den Ställen Nummer 10 und 11 wurden erhöhte dl-PCB-Werte fest­gestellt, sie liegen aber in beiden Fällen unterhalb des Grenzwertes für die Summe aus Dioxinen und dl-PCB.
Dagegen überschreiten die Gehalte aus Dioxinen und dl-PCB in den Hühnereiern aus den Ställen Nummer 6 und 8 mit 6,49 und 12,02 Pikogramm (pg)-TEQ/g Fett weiterhin den Grenzwert für die Summe aus Dioxinen und dl-PCB. Der Grenzwert für Dioxine und dl-PCB zusammen liegt bei 5 Pikogramm TEQ pro Gramm Fett für Hühnereier und Eier­erzeugnisse.

Der Bio-Hof bleibt trotz der neuen Ergebnisse weiterhin gesperrt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-294 (Frank Seidlitz).

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