ZeitungsZeit: Die Welt erfahren, für den Job profitieren

22. Dezember 2010

Die Welt erfahren, für den Job profitieren – 50.000 Jugendliche erleben die ZeitungsZeit: Projekterfolg für die erste Runde

Mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler an 860 Schulen haben in den vergangenen drei Monaten täglich eine von insgesamt 50 verschiedenen regionalen oder lokalen Tages­zeitungen sowie zwei Wochen lang zusätzlich eine Boulevardzeitung erhalten. Nach diesem Erfolg startet das neue Projektes: „Zeitungs­Zeit Nordrhein-Westfalen – Selbständigkeit macht Schule“ wieder im September 2011.

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler an 860 Schulen in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen drei Monaten täglich eine von insgesamt 50 verschiedenen regionalen oder lokalen Tages­zeitungen sowie zwei Wochen lang zusätzlich eine Boulevardzeitung erhalten. An rund 50 Schultagen war die Zeitungslektüre auch Thema im Unterricht. Damit ist der erste Durchgang des Projektes: „Zeitungs­Zeit Nordrhein-Westfalen – Selbständigkeit macht Schule“ der Landes­regierung, des Zeitungsverlegerverbandes NRW und der Zeitungs­verlage erfolgreich zu Ende gegangen. Der zweite Projektdurchlauf für alle neunten Klassen startet im September 2011.

Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren freute sich über die positive Resonanz: „Knapp jeder vierte Neuntklässler ist damit zum Zeitungsleser geworden. Durch die Einbindung im Unterricht konnten die Jugendlichen anhand praktischer Beispiele erfahren, welchen Wert glaubwürdige Nachrichten, geprüfte Informationen und seriöse Quellen haben.“ Schulministerin Sylvia Löhrmann begrüßte die rege Beteiligung der Schulen: „Zeitungen haben in den letzten drei Monaten den Unter­richt von rund 2000 Lehrerinnen und Lehrern in Deutsch, Politik oder Wirtschaft bereichert. Mit dem speziell ausgearbeiteten Unterrichts­material konnten sie nun auch die komplexeren Wirtschaftsthemen in Tageszeitungen bearbeiten.“ Christian Nienhaus, Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbandes NRW, betonte: „Dass das Angebot so gut angenommen wurde, zeigt, dass sich dieses Engagement der Zeitungs­verlage lohnt. Ich freue mich, dass wir bei so vielen Jugendlichen einen Beitrag zur wirtschaftlichen Allgemeinbildung leisten konnten.“

Ziele der „ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen“ sind, Medien- und Lese­kompetenz zu fördern, ökonomische Bildung zu vermitteln und Jugend­liche bei der Berufsorientierung zu unterstützen. Dass Jugendliche an Zeitungen und Zeitungsinhalte, insbesondere den Wirtschaftsteil herangeführt werden müssen, beweist auch eine repräsentative Umfrage von „ZeitungsZeit“: Während 70 Prozent der 50- bis 69-Jährigen den Wirt­schaftsteil der Tageszeitung täglich oder mehrmals in der Woche nutzen, tun dies nur 48 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in diesem Um­fang. Das ergab im November eine Umfrage der Innofact AG im Auftrag der Stiftung Partner für Schule NRW unter 1.000 Personen in Nordrhein-Westfalen. Der Wirtschaftsteil wird in dieser Zielgruppe vor allem gelesen, um das Allgemeinwissen zu erweitern (73 Prozent).

Das bundesweit größte Zeitungsprojekt „ZeitungsZeit“ setzt genau hier an: Denn gerade Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen, die sich mit ihrer Berufswahl beschäftigen, können aus der Tageszeitung viele wichtige Informationen ziehen. So erhalten sie zum Beispiel Informationen zu Stellenausschreibungen, zu regionalen Unternehmen oder bekommen Anregungen für eine berufliche Selbstständigkeit.

Das Projekt
„ZeitungsZeit“ ist eine Initiative der Landesregierung in Zusammenarbeit mit dem Zeitungsverlegerverband NRW, den nordrhein-westfälischen Zeitungsverlagen, der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, der ZEUS Journalistenschule Ruhr und allen weiterführenden Schulen. Durchgeführt wird die auf zwei Jahre angelegte Initiative von der Stiftung Partner für Schule NRW.
Weitere Informationen unter www.zeitungszeit.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die
Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399 oder an die
Presse
stelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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