Tradition der Sozialpartnerschaft

Die Tradition der Sozialpartnerschaft stärken und bewährte Mechanismen in das digitale Zeitalter übertragen

26. April 2021

Ministerpräsident Laschet würdigt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim digitalen Empfang der Landesregierung in Düsseldorf zum 1. Mai

Anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai laden Ministerpräsident Armin Laschet und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann die Gewerkschaften zum traditionellen Empfang der Landesregierung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am 26. April 2021 ein.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai laden Ministerpräsident Armin Laschet und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann die Gewerkschaften zum traditionellen Empfang der Landesregierung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am 26. April 2021 ein. Der Empfang findet erstmals digital statt und wird aus dem Ständehaus in Düsseldorf ausgestrahlt. Gemeinsam mit der Vorsitzenden des DGB Nordrhein-Westfalen, Anja Weber, diskutiert Ministerpräsident Armin Laschet und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann über die Sozialpartnerschaft in Zeiten von Corona.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Pandemie hat uns vor Augen geführt, wo wir noch nachbessern müssen, aber auch wo unsere Stärken sind. Eine unserer größten Stärken ist das Engagement der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die gerade im vergangenen Jahr bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gegangen sind und darüber hinaus. Sie sind die Stütze für ein starkes, vielfältiges und innovatives Wirtschaftsland Nordrhein-Westfalen. Dafür gebührt ihnen tagtäglich unser Dank.“
 
Der Ministerpräsident weiter: „Jedes Unternehmen, das in dieser Situation einen Betriebsrat als Partner an seiner Seite hat, kann sich glücklich schätzen. Wo es geübte Praxis ist, zu verbindlichen Vereinbarungen zu kommen, lässt sich einfacher über Fragen von Home-Office-Regelungen, die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes oder Weiterbildungsmaßnahmen reden. Die gute Sozialpartnerschaft auf Betriebs- und Unternehmensebene hat bei uns in Nordrhein-Westfalen Tradition, wir blicken mit Stolz auf 70 Jahre Montanmitbestimmung zurück. In einer Zeit, in der sich Arbeiten und Wirtschaften grundlegend verändert, ist es umso wichtiger die Mitbestimmung weiter zu stärken und die bewährten Mechanismen der Sozialpartnerschaft in das digitale Zeitalter zu übertragen. Wir brauchen ein Modernisierungsjahrzehnt, das auch nach der Pandemie Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze dauerhaft sichert.“
 
Auch Minister Karl-Josef Laumann hebt die Bedeutung der Sozialpartnerschaft hervor: „Die auf Solidarität und Eigenverantwortung aufbauende Sozialpartnerschaft ist Grundpfeiler unserer sozialen Marktwirtschaft und unserer gesamten Gesellschaft. Wir verdanken ihr den Wohlstand und die Stabilität unseres Landes seit über 70 Jahren. Umso deutlicher nehmen wir die Unterschiede zwischen verantwortungsbewussten Unternehmen wahr, die ihren Arbeitnehmer ein hohes Maß an Mitbestimmung zuteil lassen werden, und jenen, die diese soziale Partnerschaft so leichtfertig aufs Spiel setzen. Hier zeigt sich, dass es starke Gewerkschaften an der Front, in den Betrieben, in Verhandlungen mit den Arbeitgebern, ganz dringend braucht. Und ich kann jedem versichern, dass die ganze Landesregierung, ganz besonders Ministerpräsident Armin Laschet und ich als Arbeitsminister hier ganz klar aufgestellt sind: Wir stehen hinter allen Beschäftigten dieses Landes, wir stehen zur Sozialen Partnerschaft und wir werden es nicht hinnehmen, dass dieses bewährte Modell ausgehöhlt wird!“
 
Die Vorsitzende des DGB Nordrhein-Westfalen, Anja Weber, sagt: „Ein Jahr nach Pandemiebeginn ist klar: Die Beschäftigten dürfen nicht für die Krise zahlen. Wir brauchen ein Steuerkonzept, in dem stärkere Schultern mehr tragen als Schwache. Es braucht eine Investitionsoffensive und endlich eine Lösung für die kommunalen Altschulden. Wir dürfen uns nicht mit der zunehmenden sozialen Spaltung abfinden und uns nicht an klamme Kommunen, ein ungerechtes Bildungssystem und eine marode Infrastruktur gewöhnen! In vielen Punkten steht die Landesregierung an der Seite der Gewerkschaften, beispielsweise beim Verbot von Leiharbeit und Werkverträgen in der Fleischindustrie. Es bleibt aber viel zu tun.“
 

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