Die Ruhrtriennale - ein Fest der Künste mitten in Europa

19. Juli 2011

Die Ruhrtriennale - ein Fest der Künste mitten in Europa

Mit der 2002 gegründeten "Ruhrtriennale" hat sich in relativ kurzer Zeit ein international renommiertes "Festival der Künste" in Nordrhein-Westfalen etabliert, dessen Profil insbesondere durch spartenübergreifende, innovative Produktionen geprägt ist.

Mit der 2002 gegründeten "Ruhrtriennale" hat sich in relativ kurzer Zeit ein international renommiertes "Festival der Künste" in Nordrhein-Westfalen etabliert, dessen Profil insbesondere durch spartenübergreifende, innovative Produktionen geprägt ist. Aufführungsorte sind die Industriedenkmäler der Region wie die Zeche Zollverein Essen, der Landschaftspark Duisburg Nord, die Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck und vor allem die Jahrhunderthalle in Bochum.

Die Ruhrtriennale findet in Zyklen von jeweils drei Jahren statt. Gründungsintendant war Gérard Mortier, dem Jürgen Flimm als künstlerischer Leiter zwischen 2005 und 2008 folgte. Von 2009 bis 2011 leitete der Kölner Opernregisseur Willy Decker die Ruhrtriennale und behandelte in den drei Jahren seiner Intendanz die großen Glaubensrichtungen Judentum, Islam und Buddhismus. Unter dem Leitthema "Ankunft - Suche nach dem Jetzt" setzte er sich im diesjährigen Abschlussjahr seiner Intendanz mit der Gedankenwelt des Buddhismus künstlerisch auseinander.

In der Spielzeit 2011 zeigte die Ruhrtriennale vom 26. August bis 9. Oktober insgesamt 34 Produktionen mit über 140 Vorstellungen, darunter drei Uraufführungen, drei Eigenproduktionen und fünf Auftragsproduktionen. Über 600 Künstler waren in diesem Jahr Gast der Ruhrtriennale. Rund 44.000 Zuschauer besuchten die Ruhrtriennale und sorgten für eine Auslastung von 87 Prozent. Über 300 Journalisten aus 22 Ländern berichteten aus den spektakulären Industrieräumen in Bochum, Duisburg, Essen, Oberhausen und Gladbeck.

Einige Produktionen sind noch über die Spielzeit der Ruhrtriennale hinaus außerhalb des Ruhrgebiets zu sehen: Luk Percevals 'Macbeth' feiert am Thalia Theater Hamburg am 22. Oktober Premiere. Nurkan Erpulats 'Das Schloss' steht ab 8. Oktober am Deutschen Theater Berlin auf dem Spielplan. Im Juni 2013 wird Calixto Bieitos 'Hanjo' an der Staatsoper Berlin wieder aufgenommen. Auch William Forsythes 'Now This When Not That' wird zukünftig in Dresden gezeigt.
    
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Ansprechpartner/-in:

Reinhard Krämer
Reinhard.Kraemer@ mfkjks.nrw.de

Christine Holsträter
Christine.Holstraeter@ mfkjks.nrw.de

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