Bildung: Niederlande und Nordrhein-Westfalen erleichtern grenzüberschreitende Schulwechsel

17. Juni 2010

Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen wollen bei der Anerkennung von Bildungsabschlüssen eng zusammenarbeiten

Nordrhein-Westfalen und die Niederlande wollen ihre Schulabschlüsse gegenseitig zügiger anerkennen. „Bürokratie wird abgebaut und der Schulwechsel zwischen den Nachbarländern erleichtert“, sagte Ministerin Barbara Sommer.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Günter Winands, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Schulmi­nisterium, und Marja van Bijsterveldt-Vliegenthart, die für Bildung, Kultur und Wissenschaft zuständige niederländische Staatssekretärin, haben eine Gemeinsame Erklärung zur gegenseitigen Anerkennung von Bil­dungsabschlüssen zwischen beiden Ländern unterzeichnet.

Schulministerin Barbara Sommer: „Die Gemeinsame Erklärung zeigt die guten Beziehungen zu den Niederlanden. Bürokratie wird abgebaut und der Schulwechsel zwischen unseren Nachbarländern erleichtert. Wenn zum Beispiel ein Schüler aus den Niederlanden in ein Gymnasium in Nordrhein-Westfalen wechseln möchte, war dies bisher ein langwieri­ges, kompliziertes Verfahren. In Zukunft kann der Schulleiter anhand einer Äquivalenzliste sofort sagen, in welche Klasse der Schüler künftig gehen kann. Vor allem für Familien, die sich in den Niederlanden oder Nordrhein-Westfalen niederlassen wollen, wird dies zu spürbaren Er­leichterungen führen.“

Mit der Äquivalenzliste können die länderspezifischen Bildungsgänge mit ihren Klassenstufen, Abschlüssen und Berechtigungen nebeneinan­dergestellt und aufeinander bezogen werden. So können Schulleitungen Eltern, die einen Wohnort- oder Arbeitsplatzwechsel anstreben, beraten und eine Aufnahme einleiten.

Die Gemeinsame Erklärung basiert auf einer Vereinbarung, die die Re­gierungschefs der Benelux-Staaten und von Nordrhein-Westfalen im Dezember 2008 auf dem Petersberg in Bonn getroffen haben, um die bestehenden Beziehungen zwischen der Benelux-Union und Nordrhein-Westfalen weiter zu intensivieren. Im Dezember 2009 wurde eine Ge­meinsame Erklärung mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft Bel­giens, im März 2010 mit Luxemburg unterzeichnet. Weitere Gemein­same Erklärungen mit der Flämischen und Französischen Gemeinschaft Belgiens sollen folgen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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