Jungen Menschen eine echte Ausbildungsperspektive geben

1. Juni 2011

Die Landesregierung verfolgt gemeinsam mit den Partnern im Ausbildungskonsens ein zentrales Ziel: Jungen Menschen eine echte Ausbildungsperspektive geben / Spitzengespräch zu Ausbildungskonsens

Jugendliche sollen auch mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf eine verbindliche Ausbildungsperspektive erhalten. Niemand soll zurückgelassen werden – deshalb geht die Landesregierung gemeinsam mit den Partnern im Ausbildungskonsens NRW einen neuen Weg.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Jugendliche sollen auch mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf eine verbindliche Ausbildungsperspektive erhalten. Niemand soll zurückgelassen werden – deshalb geht die Landesregierung gemeinsam mit den Partnern im Ausbildungskonsens NRW einen neuen Weg: Der Schwerpunkt liegt künftig in der präventiven Gestaltung. Darauf einigte sich völlig einvernehmlich die Landesregierung mit den Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Arbeitsverwaltung sowie den Kommunen im Ausbildungskonsens NRW bei ihrem Spitzengespräch am 1. Juni 2011 in Düsseldorf in einer gemeinsamen Erklärung.

„Wir haben mit dem Ausbildungskonsens in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren viel erreicht“, betonte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „Die Landesregierung hat gemeinsam mit Gewerkschaften und Unternehmern versucht, möglichst allen jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen. Aber jetzt müssen wir einen weiteren qualitativen Schritt vorankommen. Wir alle wissen, dass wir von dem System der Warteschleifen weg und hinkommen müssen zu einer gezielten vorbeugenden Gestaltung des Ausbildungsmarktes“, betonte Kraft. Der Ausbildungsmarkt müsse durch eine frühzeitige Berufsorientierung und gezielte Förderung der jungen Menschen geprägt sein. „Wir müssen jungen Menschen eine echte Perspektive geben“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Auf folgende Eckpunkte einigte sich der Ausbildungskonsens NRW:

  1. Es ist eine gemeinsame Aufgabe der Partner im Ausbildungskonsens NRW, allen Jugendlichen eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Dies bietet jungen Menschen einen erfolgreichen Start in das Erwerbsleben und sichert zugleich den Fachkräftebedarf in der Wirtschaft.
  2. Die Partner im Ausbildungskonsens NRW stellen sich dieser gemeinsamen Verantwortung, indem jungen Frauen und Männern, die ausbildungsfähig und ausbildungswillig sind, eine verbindliche Ausbildungsperspektive angeboten wird.
  3. Kernpunkt einer qualitativen Weiterentwicklung des Ausbildungskonsenses ist, dass die bisher vor allem nachsorgende Betrachtung des Ausbildungsmarktes zugunsten einer präventiven Gestaltung durch frühzeitige Berufsorientierung, gezielte Förderung der jungen Menschen sowie eine enge Kooperation aller Konsenspartner verändert wird.
  4. Wesentliches Handlungsfeld ist die Neugestaltung des Übergangssystems, wie sie von den Partnern im Ausbildungskonsens am 10. Februar 2011 verabredet wurde.
    Die Umsetzung dieser Neugestaltung erfolgt landesweit und wird ab Herbst 2011 bereits in bis zu fünf Referenzkommunen praktiziert.

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