Privaten Ersatzschulen nehmen an Qualitätsanalyse teil

3. September 2009

Die ersten privaten Ersatzschulen nehmen an der Qualitätsanalyse Nordrhein-Westfalen teil

Erstmals nehmen jetzt auch private Ersatzschulen an der staatlichen Qualitätsanalyse teil. Die Evangelische Kirche von Westfalen und die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel haben heute als Träger von etwa 20 Schulen eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit dem Schulministerium unterzeichnet.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Erstmals nehmen jetzt auch private Ersatzschulen an der staatlichen Qualitätsanalyse teil. Die Evangelische Kirche von Westfalen und die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel haben heute als Träger von etwa 20 Schulen eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit dem Schulministerium unterzeichnet.

Schulministerin Barbara Sommer zeigte sich erfreut darüber, dass es erstmals gelungen ist, mit privaten Trägern die Grundlagen für eine Zu­sammenarbeit mit der Qualitätsanalyse zu schaffen: „Die Vereinbarung ist ein wichtiges Signal. Sie ist eine Bestätigung dafür, dass sich die Qualitätsanalyse zu einem anerkannten Instrument der externen Evaluation entwickelt hat. Sie zeigt den Schulen mit dem Blick von außen, wo ihre Stärken liegen und in welchen Bereichen sie noch besser werden können. Dabei wird die besondere Prägung, die sich Ersatzschulen geben, ausdrücklich berücksichtigt. Ich bin deshalb über­zeugt, dass in Kürze weitere konfessionelle Ersatzschulträger mit dem Ministerium eine ähnliche Vereinbarung abschließen werden.“

Dr. Wolfram von Moritz, Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Eine gute Kooperation: Einerseits messen wir gemeinsam mit dem Land die Qualität unserer evangelischen Schulen nach densel­ben Kriterien, die sich inzwischen im Land bewährt haben. Das dient der Vergleichbarkeit mit den öffentlichen Schulen. Anderseits erheben wir zusätzlich, inwieweit unsere Schulen die besonderen Qualitätsmerkmale evangelischer Schulen ausprägen. Das dient dem Profil und der Modell­qualität der landeskirchlichen Schulen.“

Barbara Manschmidt, Geschäftsführerin des Stiftungsbereiches Schulen der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel: „Wir werden die Bereiche, die die Qualitätsanalyse abdeckt, um das besondere Profil der evan­gelisch-diakonischen Schulen erweitern. Damit sind wir dann in der Lage, eine umfassende Beschreibung des Ist-Standes unserer Quali­tätsentwicklung zu erhalten.“

Mit bislang mehr als 1.000 besuchten Schulen und über 30.000 erfass­ten Unterrichtsbesuchen seit ihrer Einführung im Schuljahr 2006/07 leistet die Qualitätsanalyse einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsent­wicklung der staatlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen. So wie bei den staatlichen Schulen erfolgt die Durchführung der Qualitätsanalyse auch bei den privaten Ersatzschulen durch externe Qualitätsteams. Diese sind mit Qualitätsprüferinnen und -prüfern der Kooperations­partner und der zuständigen Bezirksregierung besetzt. Mindestens ein Mitglied des Qualitätsteams verfügt über eine Lehrbefähigung für die zu besuchende Schulform. Alle Mitglieder des Teams müssen die sechs­monatige staatliche Ausbildung absolviert haben, bevor sie in der Qualitätsanalyse eingesetzt werden.

Die ersten Pilot-Schulen in evangelisch-diakonischer Trägerschaft werden voraussichtlich im Frühjahr 2010 besucht werden. Nach einem Jahr, frühestens jedoch nach Durchführung von Qualitätsanalysen an mindestens drei evangelischen Schulen, soll diese Kooperationsver­einbarung auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211/5867-3505 oder -3506.

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