Bundesweit spitze: Ein Viertel aller Sonderforschungsbereiche in Nordrhein-Westfalen

20. Januar 2009

DFG gibt für drei neue Sonderforschungsbe­reiche an den Universitäten in Aachen, Bonn und Köln grünes Licht / Bundesweit spitze: Ein Viertel aller Sonderforschungsbereiche in Nordrhein-Westfalen

In ihrer aktuellen Bewilligungsrunde hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft drei von insgesamt zehn neuen Sonderforschungsbereichen an die RWTH Aachen, die Universität Bonn sowie die Universität Köln vergeben. Damit belegt Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich den ersten Platz.„Die Entscheidung der DFG ist Beleg für das Forschungspotential in Nordrhein-Westfalen", sagte Innovationsminister Andreas Pinkwart.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

In ihrer aktuellen Bewilligungsrunde hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) drei von insgesamt zehn neuen Sonderforschungsbereichen (SFB) an die RWTH Aachen, die Universität Bonn sowie die Universität Köln vergeben. Damit belegt Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich den ersten Platz: Mit 59 von 250 sind rund ein Viertel aller Sonderforschungsbereiche bundesweit an Universitäten des Landes eingerichtet – auf Platz zwei folgt Bayern (42) vor Baden-Württemberg (37). Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: „Die Entscheidung der DFG ist Beleg für das Forschungspotential in Nordrhein-Westfalen. Dass alle Projekte aus den Bereichen Medizinforschung und Nanotechnologie kommen, die zu den Schwerpunkten in der Innovationsstrategie des Landes gehören, freut mich besonders.“

In den Sonderforschungsbereichen arbeiten Gruppen von Wissen­schaftlerinnen und Wissenschaftlern gemeinsam über einen längeren Zeitraum fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagen­forschung. Die DFG stellt den Projekten aus allen Wissenschaftsdisziplinen die benötigten Mittel in der Regel für die Dauer von 12 Jahren zur Verfügung. Innovative Forschungskonzepte werden so in den Universi­täten gebündelt und tragen wesentlich zu deren Profilbildung bei.

Die 2009 neu ausgewählten Projekte sind:

• RWTH Aachen: Organfibrosen: Von den Mechanismen der Schädi­gung zur Beeinflussung der Erkrankung“

• Universität Bonn: Chemie an Spinzentren – Konzepte, Mechanis­men, Funktionen“

• Universität Köln: Molekulare Grundlagen der Regulation der Homö­ostase der Haut.

Weiter Informationen zu den DFG-Sonderforschungsbereichen finden Sie im Internet unter: www.innovation.nrw.de

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