Deutscher Solarpreis 2013 geht an das Klimaschutzministerium NRW

19. Oktober 2013

Deutscher Solarpreis 2013 geht an das Klimaschutzministerium NRW / EUROSOLAR vergibt drei von acht Solarpreisen nach Nordrhein-Westfalen

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e. V. (EURO-SOLAR) hat das Engagement der Landesregierung im Bereich Erneuerbare Energien gewürdigt. Das NRW-Klimaschutzministerium wurde beim Deutschen Solarpreis 2013 in Bonn in der Kategorie „Sonderpreis 20 Jahre Deutscher Solarpreis“ für die Projekte „50 Solarsiedlungen in NRW“ sowie „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ ausgezeichnet. Beide Projekte werden von der EnergieAgentur.NRW koordiniert. „Die Auszeichnung mit dem Deutschen Solarpreis ist eine Anerkennung für die Innovationskraft unseres Bundeslandes vor allem auf dem Gebiet der energetischen Sanierung und des zukunftsgerechten Bauens. Jede Veränderung braucht Ideen und Engagement. Das gilt in Zeiten der Energiewende mehr denn je. Deshalb ist der Deutsche Solarpreis nicht nur die Würdigung der vergangenen Leistung - ich verstehe ihn gleichermaßen als Motivation und Ansporn, uns als Ministerium auch künftig für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im Baubereich zu engagieren“, so Klimaschutzminister Johannes Remmel.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e. V. (EURO-SOLAR) hat das Engagement der Landesregierung im Bereich Erneuerbare Energien gewürdigt. Das NRW-Klimaschutzministerium wurde beim Deutschen Solarpreis 2013 in Bonn in der Kategorie „Sonderpreis 20 Jahre Deutscher Solarpreis“ für die Projekte „50 Solarsiedlungen in NRW“ sowie „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ ausgezeichnet. Beide Projekte werden von der EnergieAgentur.NRW koordiniert.

„Die Auszeichnung mit dem Deutschen Solarpreis ist eine Anerkennung für die Innovationskraft unseres Bundeslandes vor allem auf dem Gebiet der energetischen Sanierung und des zukunftsgerechten Bauens. Jede Veränderung braucht Ideen und Engagement. Das gilt in Zeiten der Energiewende mehr denn je. Deshalb ist der Deutsche Solarpreis nicht nur die Würdigung der vergangenen Leistung - ich verstehe ihn gleichermaßen als Motivation und Ansporn, uns als Ministerium auch künftig für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im Baubereich zu engagieren“, so Klimaschutzminister Johannes Remmel.

Der Deutsche Solarpreis wird einmal im Jahr von EUROSOLAR für ein herausragendes Engagement rund um Erneuerbare Energien verliehen. Er wurde vor 20 Jahren vom mittlerweile verstorbenen Träger des Alternativen Nobelpreises, Dr. Hermann Scheer, ins Leben gerufen.

In der Geschichte des Deutschen Solarpreises wurde erstmals ein Mi-nisterium ausgezeichnet. Zwei weitere Preise gingen ebenfalls nach NRW: Die Stadt Dortmund wurde in der Kategorie Städte und Gemeinden und der Bonner Verein „Help – Hilfe zur Selbsthilfe“ in der Kategorie „Eine-Welt-Zusammenarbeit“ ausgezeichnet.

Mit der Verleihung sollen Vorbilder und Wegbereiter in das Interesse der Öffentlichkeit gerückt sowie neue Impulse für eine regenerative und dezentrale Energiewende gegeben werden. „Die Preisträger zeigen, dass die Energiewende von vielen Akteuren aus allen Bereichen der Gesellschaft getragen wird“, erklärte Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR. „Die dezentrale Energiewende ist nicht nur der Schlüssel für eine moderne Energieversorgung, sondern essentiell für die Wirtschaftsstruktur der Zukunft. Die Gewinner sind hervorragende und motivierende Beispiele aus der Praxis. Sie tragen mit dazu bei, dass das gesamtgesellschaftliche Projekt der Energiewende umgesetzt wird“, ergänzte Dr. Axel Berg, Vorsitzender von Eurosolar Deutschland.

Als Teil ihrer Energie- und Klimaschutzstrategie hat die nordrhein-westfälische Landesregierung Ende der 1990er Jahre das Projekt zum Bau von 50 Solarsiedlungen gestartet. Die Solarsiedlungen, die inzwischen europaweit Nachahmer gefunden haben, sollten die Optionen der Solarenergienutzung demonstrieren und neue Impulse im solaren Bauen setzen. „Das ganzheitliche Konzept hatte nicht nur die energetische Optimierung zum Ziel. Es zeichnete sich darüber hinaus durch soziale, ökologische und städtebauliche Qualitäten aus“, heißt es in der Würdigung durch die Jury. „45 Siedlungen sind inzwischen fertig gestellt, weitere 5 Siedlungen befinden sich kurz vor der Fertigstellung. Bislang sind etwa 4.200 Wohneinheiten entstanden, mehr als 10.000 Menschen leben bereits in den Solarsiedlungen – und zwar zu sehr geringen Nebenkosten,“ sagte Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. In der Solarsiedlung Köln-Riehl beispielsweise wurden 133 Wohnungen aus den 1920er Jahren saniert. Dadurch konnte der Heizwärmebedarf auf 47 kWh pro Quadratmeter und Jahr gesenkt werden. 55 Prozent des Warmwasserbedarfs wird durch Solarkollektoren gedeckt, insgesamt hat die solarthermische Anlage eine Kollektorfläche von 260 Quadratmetern. „Gerade in der Gebäudesanierung stecken große Effizienzpotenziale. Unsere realisierten Siedlungen zeigen, dass sowohl die Umwelt als auch Mieter und Gebäudeeigentümer profitieren können“, so Andreas Gries, zuständiger Projektleiter bei der EnergieAgentur.NRW.

Das 2009 initiierte Nachfolgeprojekt „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ nutzt die Erkenntnisse aus den Solarsiedlungen und treibt die Innovationen im Wohnungsbau voran. Ziel des Projektes ist es, die wärmebedingten CO2-Emmissionen in Wohnsiedlungen weiter konsequent zu reduzieren. Hierfür können alle Technologien, die zur CO2-Einsparung geeignet sind, eingesetzt werden. Damit soll das umweltverträgliche Bauen als wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung gefördert werden.

56 Projekte mit 3600 Wohneinheiten haben den Status einer Klimaschutzsiedlung zwischenzeitlich verliehen bekommen. In Gelsenkirchen, Bonn, Köln, Bielefeld, Düsseldorf, Hürth und Münster wurden bereits Siedlungen fertig gestellt. Weitere 22 Projekte befinden sich derzeit im Bau. 

Weitere Informationen:
www.100-klimaschutzsiedlungen.de/
www.50-solarsiedlungen.de
www.energieagentur.nrw.de/solarsiedlungen/

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-589 (Nora Gerstenberg).

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