Deutscher Geothermiekongress in Bochum

18. November 2009

Deutscher Geothermiekongress in Bochum / Staatssekretär Dr. Baganz: „Nordrhein- Westfalen nimmt Schlüsselposition ein / Rund 5.000 Menschen arbeiten in der EnergieRegion.NRW in der Geothermiebranche“

Die deutsche Geothermiebranche ist in der EnergieRegion.NRW in Bochum zu Gast. Nordrhein-Westfalen nimmt mit der Metropole Ruhr als Sitz zahlreicher marktführender Unternehmen eine Schlüsselposition ein.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Die deutsche Geothermiebranche ist in der EnergieRegion.NRW zu Gast. „Das Thema Geothermie gewinnt gegenwärtig unter den Energietechnologien eine zunehmende Bedeutung. Dabei nimmt Nordrhein-Westfalen und hier insbesondere die Metropole Ruhr als Sitz zahlreicher marktführender Unternehmen eine Schlüsselposition ein“, sagte Dr. Jens Baganz, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Wirtschafts- und Energieministerium heute (18. November 2009) zur Eröffnung des zweitägigen Deutschen Geothermiekongresses 2009 in Bochum. Der Kongress wird vom Bundesverband Geothermie veranstaltet.

Innerhalb der Metropole Ruhr sind ca. 230 Unternehmen im Geothermiemarkt tätig. Die Branche schafft in Nordrhein-Westfalen etwa 4.000 bis 5.000 Arbeitsplätze. Etwa 80 Prozent der befragten Unternehmen gehen von einer positiven Entwicklung des Geschäftsfeldes Geothermie aus. Dies belegt die Studie „Wertschöpfungskette Geothermie“ des GeothermieZentrums Bochum.

Die Landesregierung unterstützt die Geothermiebranche u. a. mit den Projektentwicklern und Beratern des in Bochum ansässigen Büros für Geothermie der EnergieAgentur.NRW. „Die EnergieRegion.NRW soll die Potentiale der Umweltwärme, insbesondere der Wärmepumpentechnik in Zukunft noch intensiver nutzen“, so Staatssekretär Dr. Baganz. „Ziel ist es, den Marktanteil von Wärmepumpen bei Neubauten in Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren von jetzt zehn Prozent auf 20 Prozent zu verdoppeln – ich spreche von mindestens 20.000 neuen Wärmepumpen jährlich in Nordrhein-Westfalen.“

Vor knapp 300 Experten betonte Dr. Baganz, dass die natürlichen Bedingungen zur Nutzung der Umweltwärme in Nordrhein-Westfalen besonders gut seien. Von den bundesweit rund 350.000 Wärmepumpenheizungen befanden sich in 2008 allein fast 70.000 (20 Prozent) in Nordrhein-Westfalen. Im vergangenen Jahr gab es deutschlandweit einen Rekord von 62.500 neu installierten Wärmepumpen-Heizungsanlagen.

Dr. Baganz abschließend: „Nordrhein-Westfalen soll auch in Zukunft die bedeutendste Energieregion in Europa bleiben. Wir wollen dazu beitragen, dass die nationale und internationale Positionierung Nordrhein-Westfalens sowie die Kompetenz und Exzellenz der Energiebranche deutlich gestärkt werden.“
Hier setzt auch die Industriepolitik des Landes mit dem neuen Leitbild „Exzellenz.NRW“ an und unterstützt diesen Vernetzungsgedanken mit ihrer Clusterpolitik. Mit der Förderung von 16 landesweiten NRW-Clustern, darunter das Cluster EnergieWirtschaft „EnergieRegion.NRW“ mit seinem Netzwerk Geothermie, verfolgt die Landesregierung das Ziel, Nordrhein-Westfalen zum Innovationsland Nr. 1 zu machen.

Weitere Informationen:  www.energieregion.nrw.de und beim Büro für Geothermie der EnergieAgentur.NRW unter 0234 3210715 oder -16.

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