Forschungsgemeinschaft fördert in NRW vier neue Graduiertenkollegs

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
18. November 2015

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Nachwuchs: 18 Millionen für vier neue Graduiertenkollegs in NRW

Platz eins für NRW mit 33 bestehenden und vier neuen Graduiertenkollegs

Die NRW-Hochschulen waren bei der Einwerbung von Fördergeldern für den wissenschaftlichen Nachwuchs erneut sehr erfolgreich: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert in NRW vier neue Graduiertenkollegs an den Universitäten in Aachen, Bonn, Dortmund und Wuppertal - darunter zwei internationale Kollegs.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Die NRW-Hochschulen waren bei der Einwerbung von Fördergeldern für den wissenschaftlichen Nachwuchs erneut sehr erfolgreich: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert in NRW vier neue Graduiertenkollegs an den Universitäten in Aachen, Bonn, Dortmund und Wuppertal - darunter zwei internationale Kollegs. Damit sind alle Anträge aus NRW bewilligt worden, die Fördersumme liegt bei rund 18 Millionen Euro. Insgesamt richtet die DFG in Deutschland 16 neue Graduiertenkollegs ein.
 
Die Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Aktuell fördert die DFG  deutschlandweit 189 Graduiertenkollegs, 33 davon in NRW. Damit liegt NRW bundesweit auf Platz eins, vor Baden-Württemberg (26) und Niedersachsen (25). Hinzu kommen die jetzt bewilligten Kollegs. Sie nehmen ihre Arbeit ab April 2016 auf und werden zunächst viereinhalb Jahre lang gefördert.
 
„Der große Erfolg der NRW-Hochschulen bei diesem so wichtigen DFG-Programm ist ein Beleg für die exzellente wissenschaftliche Arbeit, die bei uns im Land geleistet wird“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Es freut mich sehr, dass der Forschungsnachwuchs in NRW durch die neuen Graduiertenkollegs weiter gestärkt wird. Hervorragend qualifizierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind das Fundament für Spitzenforschung in NRW.“
Die Doktorandinnen und Doktoranden der vier neuen Graduiertenkollegs erforschen Immunabwehrmechanismen gegen Infektionen, Grundlagen von aggressivem und impulsivem Verhalten, die Anpassung von Fabriksystemen und die fachspezifische Edition von Dokumenten. Die genauen Fördersummen werden im Rahmen der Bewilligungsbescheide bekannt gegeben.
 
Die neuen Graduiertenkollegs in NRW:

  • Internationales GRK 2150 „Neuronale Grundlagen der Modulation von Aggression und Impulsivität im Rahmen von Psychopathologie“, Sprecherin: Prof. Ute Habel, Sprecherhochschule: RWTH Aachen, Kooperationspartner: University of Pennsylvania, USA
  • Internationales GRK 2168 „Myeloid Antigen Presenting Cells and the Induction of Adaptive Immunity“, Sprecher: Prof. Christian Kurts, Sprecherhochschule: Universität Bonn, Kooperationspartner: University of Melbourne, Australien
  • GRK 2193 „Anpassungsintelligenz von Fabriken im dynamischen und komplexen Umfeld“ Sprecher: Prof. Jakob Rehof, Sprecherhochschule: TU Dortmund
  • GRK 2196 „Dokument – Text – Edition. Bedingungen und Formen ihrer Transformation und Modellierung in transdiziplinärer Perspektvie“, Sprecher: Prof. Jochen Johrendt, Sprecherhochschule: Universität Wuppertal 

 
Das Förderprogramm der DFG feiert in diesem Jahr 25-jähriges Bestehen. 1990 richtete die DFG auf Empfehlung des Wissenschaftsrates die Graduiertenkollegs ein und verhalf damit der Idee der strukturierten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland zum Durchbruch. Seit 1999 fördert die DFG auch Internationale Graduiertenkollegs. Sie sind an einer deutschen und zumeist einer ausländischen Hochschule angesiedelt und bearbeiten ein gemeinsames Forschungsprogramm.
 
Mehr Informationen zu den Graduiertenkollegs finden Sie hier.
 

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