Autobahnen: Deutlich kürzere Bauzeiten

13. Juli 2010

Deutlich kürzere Bauzeiten auf den Autobahnen / Ramsauer: Wir brauchen mehr Tageslichtbaustellen / Staatssekretär Kozlowski: Maßnahmen gegen den Stau greifen

Die im Jahr 2006 verstärkt eingesetzten Maßnahmen zur Reduzierung der Bauzeit an Autobahnen in Nordrhein-Westfalen greifen: Bei 26 Baumaßnahmen längerer Dauer sank die vorgesehene Bauzeit zwischen Mai 2006 und November 2009 im Durchschnitt um 16 Prozent.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Die im Jahr 2006 verstärkt eingesetzten Maßnahmen zur Reduzierung der Bauzeit an Autobahnen in Nordrhein-Westfalen greifen: Bei 26 Baumaßnahmen längerer Dauer sank die vorgesehene Bauzeit zwischen Mai 2006 und November 2009 im Durchschnitt um 16 Prozent oder insgesamt um 80 Monate.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer: „Baustellen auf Autobahnen verursachen Staus und sorgen bei Autofahrern für Ärger – besonders in der Urlaubszeit. Ein wichtiges Ziel ist deshalb, die Bauzeiten zu verkürzen und Strecken schneller freizumachen. Dafür brauchen wir ein optimales Baustellenmanagement und mehr Tageslichtbaustellen auf deutschen Autobahnen. Gerade in der hellen Jahreszeit. Unsere Forderung: Feierabend erst bei Dunkelheit! Diese Vorgabe gilt bereits bundesweit, wird aber vielerorts nicht konsequent genug angewendet. Bund und Länder wollen jetzt gemeinsam stärker darauf achten. Wenn tatsächlich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und auch an Samstagen gearbeitet wird, lassen sich dadurch Bauzeiten um bis zu 30 Prozent verkürzen.“

„Unser optimiertes Baustellenmanagement trägt erheblich dazu bei, dass der Verkehr auf den Bundesfernstraßen flüssiger läuft“, sagte Staatsekretär Günter Kozlowski anlässlich des Besuchs von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer am Montagabend (12. Juli 2010) auf einer Baustelle auf der A59 bei Duisburg. „Die verstärkte Ausnutzung des Tageslichts, Nachtarbeit, eine festgeschriebene 6-Tage-Woche sowie eine Bonus-Malus-Regelung als Ansporn für Unternehmen, den Bau früher als geplant zu beenden, sind inzwischen gängige Praxis.“

„Der A59-Ausbau hier in Duisburg ist ein gutes Beispiel für unser weiter entwickeltes Baustellenmanagement“, betonte Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer des Landesbetriebes Straßenbau. „Um die Bauzeit zu minimieren und damit die Verkehrsteilnehmer möglichst wenig zu stören, arbeiten wir hier von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, waren schon mehr als 50 mal nachts aktiv und planen bislang mit 16 Wochenendeinsätzen.“ Und der Weg von Straßen.NRW scheint der richtige zu sein: Laut Pudenz liegt man derzeit zwei Wochen vor dem Bauzeitenplan, obwohl man im zurückliegenden extrem kalten Winter acht Wochen verloren hatte.

Das neue Baustellenmanagement ist Teil der nordrhein-westfälischen Anti-Stau-Offensive, zu der auch verschiedene technische Maßnahmen gehören wie elektronische Anzeigetafeln und Ampeln, die den Zufluss auf die Autobahnen dosieren.

Wesentlichen Anteil am verbesserten Verkehrsfluss haben auch der seit 2005 forcierte Neu- und Ausbau sowie die Erhaltung von Bundesfernstraßen. Von 2005 - 2009 wurden dafür in Nordrhein-Westfalen Bundesmittel in Höhe von 4,7 Milliarden Euro eingesetzt. Der Mitteleinsatz stieg dabei kontinuierlich an, und zwar von rund 800 Millionen Euro im Jahr 2005 auf knapp 1,1 Milliarden Euro in 2009. „Wir haben den Investitionsstau beim Fernstraßenbau in Nordrhein-Westfalen gelöst und die Planungen für weitere 43 Ausbau- und zwölf Lückenschlussprojekte mit Nachdruck vorangetrieben“, sagte Kozlowski. Fertig gestellt wurden z.B. besonders stark frequentierte Autobahnabschnitte wie auf der A 3 zwischen Köln-Heumar und Köln-Dellbrück, auf der A 1 zwischen Hagen/Nord und dem Kreuz Westhofen und auf der A 57 zwischen dem Kreuz Kaarst und dem Kreuz Meerbusch.

Ansprechpartner für die Redaktionen:

Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Pressesprecher Stephan Heuschen
Telefon 0211 3843-1015
Fax 0211 3843-9004
E-Mail:  stephan.heuschen@mbv.nrw.de
Internet: www.mbv.nrw.de

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Pressesprecherin Vera Moosmayer 
Telefon 030 18300-2042
Fax 030 18300-2059
E-Mail: vera.moosmayer@bmvbs.de                             
Internet: www.bmvbs.de                                                

Straßen.NRW:
Bernd A. Löchter
Zentrale Kommunikation
Telefon 0209 3808-637
Fax 0209 3808-549
E-Mail: bernd.loechter@strassen.nrw.de
Internet: www.strassen.nrw.de

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